Freitagsfrage: Was sind Deine Big Five for Life?

Big Five for Life

Willkommen zur Freitagsfrage!

Hier geht es wieder mal um Deine Meinung. Ich gebe eine kurze Einleitung zu einer konkreten Frage. Dann übernimmst Du die Show.

Heute gehe ich in Vorleistung.

Thomas, die großartigste Führungspersönlichkeit der Welt

Vor einigen Wochen hatte ich ein tolles Buch gelesen. Ich musste es direkt auf die Liste meiner Lieblingsbücher setzen.

The Big Five for Life* von John Strelecky.

Dieses Buch hat mich zur heutigen Freitagfrage inspiriert.

Ich möchte Dir nicht zu viel vorwegnehmen, aber ganz ohne geht es leider nicht.

Der Roman erzählt die Geschichte von Joe und seinem Freund Thomas, einem charismatischen aber totkranken Geschäftsmann. Thomas ist die vermeintlich großartigste Führungspersönlichkeit der Welt. Das liegt unter anderem daran, dass Thomas nur Leute anstellt, deren Big Five for Life mit den Zielen seiner Unternehmen im Einklang stehen.

Big Five for Life?

Das sind übergeordnete und selbstdefinierte Ziele, die jeder Mensch im Leben hat oder haben sollte.

Die Idee dahinter ist folgende: Wenn Du Dir dieser Lebensziele bewusst bist, kannst Du Dein Leben so gestalten, dass Du ihnen nahe kommst oder sie sogar erreichst.

Steht Dein Job mit Deinen Big Five for Life im Einklang? Oder behindert Deine Tätigkeit Dich vielleicht sogar dabei sie zu erreichen? Was kannst Du ändern?

Klingt erst mal etwas abgefahren. Aber ich bin tatsächlich schon vor Jahren dazu übergegangen mir Jahresziele zu setzen und diese dann auch meist zu erreichen. Selbst wenn es ambitioniert ist.

Was bei den kleinen Zielen passt, sollte auch mit den großen Zielen hinhauen, oder?

¿Habla español?

Joe, die Figur aus dem Roman, hat seine Big Five for Life sogar auf seine Visitenkarte gedruckt. So kann jeder ihm helfen sie besser zu erreichen. Dies sind Joes Big Five for Life:

  • Welt bereisen – mindestens sechs Monate im Jahr.
  • Erfolgssong schreiben – einen, der in die Top Ten der Charts kommt.
  • Inspiration für andere sein – mit meinen Artikeln, Büchern, Vorträgen und indem ich bin, wer ich bin. Etwas bewirken.
  • Spanisch fließend sprechen lernen.
  • Entwicklung – einmal täglich meinen Körper und Geist trainieren, damit ich mich ständig weiterentwickle

Joe hatte irgendwann seinen langweiligen 9-5 Bürojob geschmissen und geht nun einer Tätigkeit nach, die mehr im Einklang mit seinen Zielen steht. Er ist glücklicher als zuvor.

Ab in die Bütt

Ich werde Dich gleich fragen, wie Deine ganz persönlichen Big Five for Life aussehen.

Davor muss ich aber selbst in die Bütt steigen. Hilft ja alles nichts. Und das ist viel schwieriger, als ich es mir eigentlich vorgestellt hatte.

Wie sehen meine Big Five for Life aus?

Nach ordentlichem Grübeln in den letzten Wochen ist folgendes bei rausgekommen:

  • Ein liebevoller Vater und Ehemann sein – dafür viel Zeit mit meiner Familie verbringen und unsere enge Beziehung aufrechterhalten.
  • Lebenslang lernen – dafür mindestens ein Buch pro Monat lesen.
  • Bis ins hohe Alter gesund und sportlich sein – dafür täglich Sport treiben und mich bewusst ernähren.
  • Ein unabhängiges und freies Leben führen – jederzeit die Möglichkeit haben die Zelte abzubrechen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
  • Menschen helfen – einer Tätigkeit nachgehen, deren Zweck es ist anderen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen.

In diesen übergeordneten Zielen finde ich mich wieder.

Und nachdem ich sie nun definiert habe muss ich mir die schwierige Frage stellen:

Bringt mich mein derzeitiges Leben – und hier im Besonderen meine berufliche Tätigkeit – diesen Zielen näher?

Gar nicht so einfach. Damit werde ich mich in den nächsten Monaten beschäftigen und schauen, was ich in meinem Leben anpassen sollte.

Ich zähle auf Dich

Soweit zu mir. Ich bin ausnahmsweise mal in Vorleistung gegangen.

In der Freitagsfrage geht es aber um Dich. Deine Meinung zählt und heute bin ich ganz besonders an Deiner Antwort interessiert.

Was sind Deine Big Five for Live – und steht Deine Tätigkeit mit diesen Zielen im Einklang?

Ich bin schon gespannt auf Deinen Kommentar!

 

19 Kommentare

  1. Hey Nico!

    Eine so schöne Idee 🙂 Spontan fallen mir nur zwei Big Five’s ein 😀
    Eines davon ist schon erreicht.
    (1) Eine erfüllende Beziehung mit dem besten Mann der Welt (erledigt – der Weg dahin hat ca. 3 Jahre gedauert)
    (2) Gigantisches Vermögen und die damit verbundenen Möglichkeiten (noch im Aufbau. Der Weg begann vor 1,5 Jahren).

    Dabei habe ich eine konkrete Zahl im Kopf, die ich aber nicht nennen werde. Sobald das erreicht ist, kommt wahrscheinlich noch Gesundheit dazu … das ist ein Aspekt, den ich wirklich arg vernachlässige, aber ich will mich 100% darauf konzentrieren. Alles auf einmal zieht den Prozess in die Länge. Ich hoffe, mein Körper verzeiht mir die geschundene Zeit … Toi, toi, toi.

    Schönes Wochenende 🙂

    1. Moin Anna,

      über die Bedeutung von Vermögen hatte ich auch länger nachgedacht. Aber Geld ist ja letztendlich nur ein Mittel zum Zweck. Die Frage ist was Du damit anfangen magst – und Du sagst ja selbst, dass es die damit verbundenen Möglichkeiten sind. Bei mir ist der vierte Punkt (ein unabhängiges und freies Leben zu führen) dabei rausgekommen. Vermögen ermöglicht es mir freier über meine Zeit entscheiden zu können.

      Vielen Dank für das Teilen Deiner Two Big for Life 🙂

      Nico

  2. Hi Nico.
    Gute Frage:

    Ich befinde mich oft an einem Punkt wonich mich frage.
    Bin ich zufrieden oder sollte ich etwas im Leben ändern?

    Meine Big Five die mir jetzt beim schreiben einfallen werden:

    1. Meine Freizeit außerhalb des Jobs und Hamsterrades
    2. eine weiterhin tolle Beziehung mit meinem Partner führen
    3. Gesund und Glücklich zu bleiben
    4. die Möglichkeit einmal weniger arbeiten zu müssen und mehr zu Leben
    5. ?

    Ich glaube das sind auch zum Teil Wünsche die ich habe…
    ich werde es mir noch einmal durch den Kopf gehen.

    Danke für die Anregung

  3. Ein unabhängiges und freies Leben führen – kein Aufschieben von Wahlmöglichkeiten auf „das nächste Leben“ (bzw. den Beginn der gesetzlichen Rente), möglichst viele Optionen wählen können (nicht müssen), leben und genießen im hier und jetzt (aber weiterhin auch für morgen planen), möglichst wenig Zwänge (fremd oder selbst auferlegt) die Wahlmöglichkeiten reduzieren.

    Ein guter Familienvater sein – Für Familie und Kind da sein, Vorbild und Coach fürs Kind, Fels und Engel für Partner und Kind sein, Familie vor Beruf.

    Lebenslang lernen und Erfahrungen sammeln – Neugierig bleiben, Komfortzone verlassen (nicht erst bei 20 Grad ins Wasser), Dinge ausprobieren.

    Ein gutes Vorbild sein – so sein wie Menschen die man gerne um sich herum hätte.

    Bis ins hohe Alter gesund und sportlich sein – dafür Sport treiben und mich bewusst ernähren.

    Bis dahin ist noch ein bischen was zu tun. Ich denke die Grundvoraussetzung ist vom Reagieren im Allttag ins Agieren zu kommen. Die dafür benötigte Energie muss nach langen Arbeitstagen erst mal übrig bleiben. Aber ich bin auf sehr gutem Wege künftig mehr dieser Energie für mich zu haben 😉

  4. Hey Nico,
    sehr spannende Frage über die ich jetzt schon ein paar Tage nachdenke. Ich kenne das Buch selber leider nicht und habe mich gefragt, geht es um Dinge, die man erreichen will (zum Beispiel fließend Spanisch sprechen können) oder um Lebensaufgaben wie man sein Leben führen will (zum Beispiel lebenslanges Lernen)? Mit denen ist man nie fertig, sondern sie sind eine Art und Weise wie man leben will.
    Ich glaub bei mir wären das:
    • Familie: meinen Kindern ein liebevolles, stabiles Zuhause bieten, für sie da sein und sie gut in ihr Leben begleiten. Eine schöne, liebevolle, stärkende Beziehung führen, selbst ein schönes Zuhause haben
    • Freiheit und Sicherheit: Ein freies und selbstbestimmtes Leben führen, ohne Abhängigkeiten, die sich nicht gut anfühlen. Ich möchte mich aber dennoch sicher und aufgehoben fühlen.
    • Mutig sein: Mein Leben so gestalten wie ich es möchte, mich nicht von Ängsten oder äußerem Druck leiten lassen
    • Neugierig und offen für Neues: Neues lernen, Neues ausprobieren, sich immer weiter entwickeln
    • Gesund sein und bleiben und mich um meine Gesundheit kümmern, um das Leben jetzt und auch später voll leben zu können
    • Im Hier und Jetzt einen schönen Alltag leben: Nicht nur planen, sorgen und auf später verschieben oder nur für den Urlaub zu leben, sondern das Leben im Hier und Jetzt zu schätzen wissen und den Alltag so einzurichten, dass es mir gut geht

    Hm, das sind sechs, aber ich finde es sehr schwierig da einen Punkt rauszuschmeißen, gibt es einen Grund, warum es genau fünf sein müssen? 😉
    Zum zweiten Punkt: Man kann sich frei auf der einen Seite fühlen, auf der anderen Seite aber nie wissen wie es so weiter geht und von Existenzängsten geplagt sein.
    Genau an diesem Punkt kommt bei mir das Geld ins Spiel. Diese beiden Werte von Freiheit und Sicherheit stellen meiner Meinung nach sonst im Leben oft einen großen Gegensatz dar. Bei dem Gedanken an ausreichend Geld finde ich aber, dass diese beiden Werte miteinander vereint werden. Der Gedanke gibt mir Sicherheit und macht mich gleichzeitig frei.
    Danke für den schönen Gedankenanstoß!
    Einen sonnigen Tag an alle 🙂

  5. Hey Nico, interessante Frage! Regt zur kritischen Reflexion an, find ich super! Meine Big Fives for Life sind (nach Wichtigkeit sortiert)

    – Ganz an der Spitze: Familie. Im Endeffekt seh ich darin einfach den Sinn für mich. Der Familie Kraft geben und immer die Person sein, auf die man sich verlassen kann. Dazu zähle ich einerseits ein liebevoller Vater und Ehemann zu sein. Andererseits sehe ich meine Freunde als Familie, der ich jederzeit in allen Lebenslagen helfen möchte.

    – Gesundheit: Ich wusste nicht so recht, an welche Stelle ich es setzen soll. Eigentlich ganz oben, denn ohne Gesundheit geht mal gar nichts. Dann dachte ich „lieber der perfekte Vater mit toller Familie dafür gesundheitlich angeschlagen, als kerngesund aber alleine“.

    – Die Welt erfahren: Ich wähle hier bewusst nicht bereisen, denn was ich meine ist mehr. Die Kultur kennen und verstehen lernen. Verschiedene Bräuche und Rituale miterleben. Die Natur- und Tierwelt erkunden.

    – Erfolg: …ist für mich in vielerlei Hinsicht ein großer Antrieb. Ein erfüllender Job, bei dem ich mich verwirklichen kann. Einhergehend mit finanziellem Erfolg, um oben beschriebene Punkte zu verwirklichen. Außerdem lässt sich mit viel Geld einfach viel gutes Tun.

    – Sport: Er hilft mir, trotz langen und hochkonzentrierten Arbeitsstunden ausgeglichen und leistungsfähig zu bleiben. Quasi meine Balance zwischen Körper und Geist.

    …. ich könnte noch mindestens 5 weitere Punkte anführen. Mit Sicherheit wäre der Drang gutes zu Tun in den Rängen 5-10 zu finden, aber nach gründlichem Überlegen scheinen meine Top 5 wohl eher auf mein direktes Umfeld bezogen zu sein. Ich hätte außerdem gerne meine persönlichen Fortschritte für die jeweiligen Punkte festgehalten, aber das würde hier den Rahmen sprengen (ich halt’s für mich fest, auch gut 🙂 )

  6. Hallo,
    ich bin 33 und habe seit einigen Monaten nachhaltig ausgesorgt (Cashflow ist größer als die Ausgaben für mich Frau und Kind). Ich wollte nie reich werden um die dickste Karre zu fahren, sondern um frei und unabhängig mein Leben zu gestalten. Kurz vor der Geburt meiner Tochter vor zwei Monaten habe ich die letzten Immodeals eingefädelt und nun habe ich es geschafft. Klingt toll? Wenn man das frische Vaterglück außer Acht läßt fühlt es sich garnicht so toll an sein Überziel erreicht zu haben. Jetzt wo ich es geschafft habe, jung bin, Geld habe und über Zeit ohne Ende verfüge komme ich zu nichts mehr. Ich bin lethargisch (fett, faul und langschläfrig) geworden und in einer Abwärtsspirale. Früher habe ich es neben dem Job geschafft für den Ironman zu trainieren, heute gibt es Tage, da schaffe ich es nicht mal zu duschen oder meinen Schlafanzug (Jogginghose und Tshirt) auszuziehen. Ich weiß ,es wird irgendwann wieder besser, aber aktuell bin ich frei von diesem einen Über-Ziel, dass mich jeden Tag aufs neue motiviert. Alle Freunde arbeiten, niemand hat Zeit tagsüber, keine Kollegen. Ich lebe in einer Blase. Ich bin schon kurz davor aus Zeitvertreib einen Job anzufangen 😉 Daher werde ich, wenn ich es schaffe mich von der Couch zu wälzen wohl weitere Immos suchen und weitermachen bis ich auf Inspiration stoßen werde. Da ich nun keine Scheuklappen mehr trage und auch mehr nach links und rechts schaue finde ich hoffentlich neue Ziele.
    Soviel zu meinen First World Problems. Ich bin nicht hier um anzugeben oder Mitleid zu bekommen, es geht mir lediglich darum dem ein oder anderen Leser zu verdeutlichen, dass Geld seinen Wert verliert wenn man genug davon hat, wie mit allem im Leben. Aktuell habe ich zuviel Zeit, und diese verliert auch an Wert, da es kein rares kostbares Gut mehr ist. Langfristig macht einen wohl nur die Familie und eine erfüllende Aufgabe glücklich.

    1. Das was du schreibst, ist keinesfalls so unüblich. Es gibt wohl einige finanziell Unabhängige, die mangels Beschäftigung erstmals in ein Loch fallen. Ein berühmter Fall ist doch dieser skandinavische Tech-Multi-Millionär, der sich nach dem Verkauf seiner Firma darüber beschwerte, dass er nun nicht mehr wüsste, wie er seinen Alltag bewältigen solle. Auf den Alltag eines Privatiers sollte man sich vermutlich erstmals vorbereiten, bevor man das alte Leben mitsamt der Festanstellung über Bord wirft. Da ich nicht in der Situation bin, kann ich dir da auch keine großen Ratschläge ‚zu geben. Es gibt sicher Menschen, die es schwerer im Leben getroffen haben als du 😉 Aber mal im Ernst, die Zeit gehört dir. Ich an deiner Stelle würde vielleicht wieder an die Uni gehen und in meinem alten Fach noch ein Doktor anhängen. Oder vielleicht was ganz neues Studieren. Etwas, das einem vielleicht Spaß gemacht hätte und man es nicht studiert hat, weil es eine „brotlose Kunst“ ist. Du kannst ja jetzt Entscheidungen losgelöst von jeglicher wirtschaftlicher Betrachtung fällen. Oder du gehst auf eine längere Reise. Eine Weltreise o.ä. kannst du ja auch nur innerhalb der nächsten Jahre machen, solange dein Kind nicht schulpflichtig ist. Danach bist du wieder ortsgebunden. Du kannst natürlich auch wieder arbeiten gehen. Du bist ja nicht gezwungen nicht zu arbeiten, nur weil deine Cash Flows deine Ausgaben übersteigen 😉

    2. Hallo BiBi,

      dein Beitrag ist wertvoll. In den FIRE-Blogs tauschen wir uns über den Weg zur Unabhängigkeit aus. Wie es dann dort aber aussieht, ist vielen gar nicht bewußt.

      Mir geht es wie dir. Ich will frei und unabhängig sein. Konsum, Besitz, materieller Kram, Statussymbole – interessiert mich alles nicht. Aber ich lebe schon jetzt teilweise genau so, wie ich mir das für die Zukunft ausmale. Das Sparen und investieren läuft bei mir im Autopilotmodus nebenher, um noch mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben zu bekommen.

      1. Viel Zeit für meine drei Kinder, meine Frau, Familie, Freunde. Spielen, Quatschen, Philosophieren, Einfach gemeinsam die Zeit genießen.

      2. Ich liebe Musik und suche meine Erfüllung am Instrument. In der Unabhängigkeit wären das mehrere Stunden täglich. Darauf freue ich mich tierisch. Mir geht es um das Tun an sich. Berühmt muss ich nicht werden. Mit meinem Bruder einen Metallica-Song covern – cool!

      3. Sport (Laufen, Krafttraining), Yoga, Meditation. Es ist eine Leidenschaft. Ich brauche das. Da suche ich Erfüllung (der Begriff Kontemplation geht mir zu weit).

      4. Lesen, Lernen – ich liebe es zu lesen. Romane, Sachbücher, Magazine. Immer her damit. Täglich und viel bitte.

      5. Als junger Familienvater zu kurz gekommen: Die Welt entdecken. Reisen, Orte sehen, andere Kulturen kennenlernen. Freu´ mich auf die Welttournee mit meiner Frau…. 😉 .

      Mein Tagesprogamm im FIRE-Zustand wäre mehr als ausgefüllt. Langeweile gibt es bei mir nicht.
      Dazu kommen ehrenamtliche Tätigkeiten, die die Gesellschaft weiterbringen. Warum nicht etwas für das Gemeinwohl tun?

      Also, BiBi – geh´ in dich und horche mal, was dir Freude bereitet. Was kannst du gut? Du brauchst ein Hobby. Vielleicht ran an den nächsten Ironman?

    3. Hey, ich kann das nachvollziehen,
      nicht dass ich das ‚glück‘ hätte in ähnlicher Lage zu sein, aber … nun ja egal.
      Fakt ist, der Mensch braucht eine Beschäftigung, der eine nennt es arbeit, der andere Hobby. Hauptsache du machst etwas, was dir spaß macht. Jetzt wo dein Cashflow positiv ist, denk doch darüber nach, ob du der Gesellschaft nicht etwas zurückgeben magst. Z.B. durch ehrenamtliche Tätigkeit. Das muss keineswegs im Altenheim oder so sein, aber es gibt bestimmt mannigfaltige möglichkeiten und wenn du durch die Straße gehst und einfach schaust, wo du einem unbekannten Menschen helfen kannst. Einfach so. Du _hast_ die Möglichkeit die Welt besser zu machen. Du kannst dir „Ineffiziens“ zu einem gewissen Grad erlauben. Also warum nicht nutzen?
      Organisiere ein Grillfest für die Freunde, die keine Zeit haben eines zu organisieren. Geh mit der alten Nachbarsfrau einkaufen. Die Welt ist voller Möglichkeiten, knüpf neue Bande, orientiere dich nicht an dem Alten, sondern breche auf ins Neue!

    4. Hallo Bibi,

      kann ich so nicht bestätigen, ich bin 48 habe mit 25 mit Immobilien angefangen war zwar nach 8 Jahren noch nicht frei aber habe es inzwischen „Geschafft“.
      Mit meinen Imos hab ich immer was zu tun und den Job komplett aufzugeben war nie meine Absicht.
      Den Sinn im Leben sollte man nie aus den Augen verlieren.

      Lg Chris

  7. Schwierige Frage, bisher habe ich das noch nicht in Worte gefasst..

    1. Nicht alleine sein: Egal ob Geschwister, Freunde, Partner.. man braucht Bezugspersonen.
    2. Sorgenfrei sein: Ich habe sehr viele Ängste, sodass ich froh bin, wenn man sich mal um nichts Sorgen machen muss.
    3. Gesunde Portion Abwechslung: Ich mag Routinen, aber die Tage sollen nicht durchgetaktet sein. Stattdessen neue Leute treffen, beruflich was Neues lernen, reisen..
    4. Anerkennung: Lob und Dank sind mir wichtig.

    Die 4 fallen mir spontan ein.

  8. Meine Big 3 sind:

    – gesund zu bleiben- sowohl ich als auch unsere Familien
    – genug Einnahmen durch Dividenden zu haben um Teilzeit zu arbeiten und so automatisch mehr Zeit für
    unser(e) Kinder/Frau zu haben (was die Lebensqualität für die ganze Familie verbessert finde ich)
    – wenn unsere Kinder (aktuell haben wir erst eines) das richtige Alter haben, viel mit ihnen zu Reisen und
    ihnen die Welt zu zeigen (Kanada, Island, Schweden, Laos)
    Es sind nur drei Ziele, sollte ich Nummer 2 früher erfüllen, dann würde ich die Stunden noch weiter
    reduzieren.

    In der gewonnenen Freizeit steht die Familie an erster Stelle, zudem gibt es an unserem Haus immer etwas zu werkeln, wenn nicht am Haus dann im Garten.
    Sollte ich irgendwann mal alles gemacht haben, würde ich gerne noch ein paar Brocken Spanisch lernen oder eine Ausbildung zum Physiotherapeuten ausprobieren und dort dann halbtags arbeiten.
    Sollte das nichts sein, würde ich mich auch mal als Vermieter von Airbnb Unterkünften probieren.

    Aktuell bin ich Sanitär-Heizungs-Klimatechnik-Meister im öff. Dienst- Sprich es wäre etwas komplett anderes.

    Aber das ist jetzt schon sehr weit in die Zukunft geschaut und auch etwas Träumerei dabei

    1. Moin Iceman,

      na das ist doch mal ein Plan! Je konkreter du es Dir vorstellst wo die Reise hingehen soll, desto wahrscheinlicher wird es auch das es klappt. Unterbewusst läufst Du schon in die richtige Richtung. Außerdem sprichst Du mit Menschen über Deine Ziele und irgendjemand wird Dich schon dabei unterstützen, auch wenn Du es vielleicht nicht erwartest. Das merke ich auch bei mir. Meine Planung für den Ausstieg aus dem Job (oder zumindest Wechsel/Reduzierung) sind sehr konkret und bin voll auf Kurs. Den ersten Baby-Schritt (freitags Home-Office) habe ich dieses Jahr genommen.

      Deine Träumerei ist daher sehr wichtig!

      VG, nico

  9. Vielen Dank für deine positive Rückmeldung Nico 😉

    Home- Office sollte ich dieses Jahr auch noch in Angriff nehmen, bevor das zweite Baby kommt.

  10. Die Big Five´s würde ich so unterschreiben. Wobei Punkt 4 auch so interpretiert werden könnte, dass man es sich frei hält, seine übrigen Grundsätze bei Bedarf wieder aufzugeben. Quasi, eine Hintertür 😉

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