7 legale Elterngeld-Tricks für werdende Eltern – Meine-Mäuse-Podcast 20

Meine Mäuse Elterngeld

Meine Elternzeit habe ich damals in vollen Zügen genossen.

Gerade mit unseren längeren Auszeiten in den kanadischen Rockies und dem Weingut in der Toskana, verbinde ich sehr schöne Erinnerungen. Finanziell möglich machte es damals das Elterngeld, was Frau Finanzglück und mir über 14 Monate ausgezahlt wurde.

Und um diese staatliche Finanzhilfe für uns Eltern geht es in der neuen Folge von Meine Mäuse – der Finanzpodcast für die Familie.

Ich hatte damals einfach den Elterngeld-Antrag ausgefüllt und gut war. Mir war nicht bewusst, dass es eine Vielzahl an Optimierungsmöglichkeiten gibt, damit Du mehr aus dem Elterngeld rausholen kannst.

Wie Du Dein Elterngeld optimieren kannst

Meine-Mäuse-Podcast

Meine Podcast-Partnerin Eva, vom Blog Kinderleichte Finanzen, hat sich tief in das Thema reingekniet und ein paar erstaunliche Kniffe gefunden, wie Du Deinen Elterngeldanspruch erhöhen kannst.  

Mit insgesamt sieben legalen Elterngeld-Tricks kannst Du einige Hundert oder sogar Tausende Euro mehr erhalten. Diese Elterngeld-Tricks besprechen wir ausführlich in dieser Folge.

Eltern Podcast: Was werdende Eltern vor dem Elterngeld-Antrag wissen sollten

Es geht mit ganz banalen Dingen los: Fülle alle Elterngeldunterlagen bereits vor der Geburt aus. Nach der Geburt hast Du ganz andere Probleme als den Elterngeldbescheid. Der Faktor Zeit wird zu einem kostbaren Gut. Davon können Eva und ich ein Lied singen.

Der Antrag gilt nämlich nur maximal drei Monate rückwirkend. Du erhältst also nicht den gesamten Dir zustehenden Betrag, solltest Du zu spät dran sein.

Ein weiterer Tipp dreht sich um einen Wechsel der Steuerklasse. Und der hat es in sich: Du kannst unter Umständen einige Tausend Euro sparen, wenn derjenige Elternteil, der länger in Elternzeit geht, in die steuerlich begünstigte Steuerklasse 3 wechselt. Das Elterngeld wird dann vom höheren Netto berechnet.

Es lohnt sich also, wenn Du Dir schon vor der Geburt Gedanken darüber machst, wie Du Dein Elterngeld später optimieren kannst.

UnternehmerInnen sind manchmal in Vorteil

Wenn du Unternehmerin oder Unternehmer bist, berechnet sich dein Elterngeld vom letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr. Das gilt auch für nebenberuflich Beschäftigte. Dabei werden die Mischeinkünfte vom Geschäftsjahr für die Berechnung des Elterngelds genommen. Manchmal bist Du da klar im Vorteil, wenn Du im letzten Geschäftsjahr noch in Vollzeit gearbeitet hast. Wenn Du im letzten Geschäftsjahr auch Elterngeld bezogen hast, dann wird sogar das Jahr davor für die Berechnung herangezogen.

Dieser Trick kann gerade für Elternteile Sinn machen, die zwischen den Geburten ein oder zwei Jahre nicht gearbeitet haben. Der Zeitraum für die Elterngeldberechnung schiebt sich weiter in die Vergangenheit und da ist Dein Nettogehalt, die Berechnungsgrundlage, höher. Dieser Rat hätte Frau Finanzglück und mir damals einen vierstelligen Betrag an zusätzlichem Elterngeld eingebracht.   

Meine Mäuse – der Eltern Podcast

Eva und ich hoffen, dass Du jetzt mit dem geballten Elterngeldwissen noch ein paar Talerchen mehr in den Familiengeldbeutel bekommst.  

Viel Glück dabei und lass uns wissen, ob Du von den Tipps was umsetzen möchtest.

Jetzt anhören

Shownotes

Elternzeit – Ein Vorgeschmack auf das Leben danach

Wie du in der Elternzeit mit weniger Geld zurecht kommst

Test.de zu “Steuerklasse wechseln – Ein Riesenplus beim Elterngeld”

Zweitöchter zu “Trick für mehr Elterngeld beim 2. Kind”

Familienportal zu “Mischeinkünften”


Warum “Meine Mäuse – der Finanzpodcast für die Familie?”

Als Mama oder Papa stehst Du ständig unter Zeitdruck – nie ist ausreichend Zeit für Deine Kinder, den Job, Hobbys und für den Partner. Wie willst Du Dich da noch um Deine Finanzen kümmern?

Meine Mäuse – der Finanzpodcast für die Familie bietet unabhängiges Finanzwissen für die Familie.

Eva und ich haben es uns zum Ziel gesetzt, Dir das nötige Werkzeug an die Hand zu geben, damit Du mit Deiner Familie finanziell sorgenfrei leben kannst. Statt Dein Geld einem Finanzberater anzuvertrauen, kümmerst Du Dich besser selbst um Deine Finanzen.

Im Meine-Mäuse-Podcast teilen wir mit Dir unser Wissen über Vermögensaufbau, dem Sparen im Familienalltag, der Finanzbildung Deiner Kinder, Altersvorsorge, dem Erschließen von (passiven) Einkommensquellen, Versicherungen, Schulden und letztlich darum, wie Du mehr Zeit mit Deinen Kindern verbringst.

Vielleicht ist es auch für Dich möglich, in Teilzeit zu arbeiten oder einfach mal einen Gang runterzuschalten. Höre jetzt rein!

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3 Kommentare

  1. Danke für die Erwähnung des von mir veröffentlichten Tricks zum Elterngeld beim 2. Kind. Er funktioniert tatsächlich – ich konnte selbst davon profitieren. 🙂
    Viele Grüße,
    Diana von zweitoechter.de

  2. Wie immer sehr interessant. Ich habe eine Frage zum Elterngeld: bisher habe ich immer nur vom Steuerklassenwechsel vor der Elternzeit gelesen. Da meine Zukünftige und ich in etwa das gleiche Einkommen haben und wir zu dem Zeitpunkt noch nicht verheiratet waren, macht es keinen Unterschied/steht nicht zur Debatte. Nun heiraten wir in dem Jahr in dem Sie in Elternzeit ist. Kann ich dann in die Steuerklasse 3 wechseln und sie bekommt ihr Elterngeld in unveränderter Höhe weiter? Wie sieht es aus wenn ich anschließend auf Grund eines auslaufenden Vertrages arbeitssuchend bin und ALG I beziehe, und meine Frau dann wieder voll arbeitet? Kann sie dann in die Steuerklasse 3 und ich als Arbeitsloser in die 5? Viele Grüße und weiter so…

    1. Hallo Enrico,

      lieben Dank für deinen Kommentar. So wie ich das verstanden habe, wird das Elterngeld einmal berechnet auf die letzten 12 Kalendermonate vor Geburt beim Vater oder 12 Kalendermonate vor Mutterschutz bei der Mutter. Wenn ihr danach mal die Steuerklasse wechselt, dann wird das Elterngeld nicht angepasst.

      Bezüglich Steuerklassenwechsel bei Arbeitslosigkeit: in dem Fall kannst du glaube ich auch mehr Arbeitslosengeld erhalten, wenn du über mehr Netto verfügst. Vielleicht lohnt sich ein Steuerklassenwechsel. Dafür würde ich jedenfalls eine Steuerberaterin kontaktieren. Bei individuellen Fragen zum Elterngeld ist die Elterngeldstelle vom Bundesministerium da. Dauert zwar etwas länger, bis man dran kommt. Aber die beraten kostenlos und sehr kompetent. Kann ich echt empfehlen.

      Beste Grüße, Eva

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