Steuern Sparen mit dem Junior-Depot

Steuern sparen Junior-Depot

Das Thema Steuern versuche ich auf Finanzglück zu vermeiden.

Nicht, dass es nicht interessant wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Bei der Steuerlast lässt sich einiges optimieren und letztendlich an Geld sparen. Mir fehlt aber das Fachwissen und auch der Sinn fürs Detail, der bei diesem Thema so wichtig ist.

Deshalb habe ich Georg gebeten, ein Steuerthema näher zu beleuchten, was mir selbst sehr am Herzen liegt: Steuern optimieren durch ein Junior-Depot. Denn für meine Kleinen habe ich seit der Geburt einen ETF-Sparplan im Junior-Depot laufen.

Auf Georgs Blog – Finanzen? Erklärt! – bin ich vor ein paar Wochen aufmerksam geworden. Denn er hat ein besonderes Alleinstellungmerkmal: Seine Artikel gehen sehr weit in die Tiefe und es fließt eine Menge persönlicher Analyse in die Aufarbeitung der Themen.

Aber genug der Vorrede. Lass uns jetzt schauen, wie wir mit dem Depot unserer Lütschen Steuern sparen können.

Steuern sparen mit dem Junior-Depot

Viele Eltern beginnen bereits kurz nach der Geburt damit, für ihr Kind Geld anzulegen. Aufgrund der niedrigen Zinsen rückt dabei ein ETF-Sparplan immer öfter in den Fokus. Das macht nicht nur wegen der erwarteten, realen Rendite von ca. 7% p.a. Sinn, sondern auch vor dem Hintergrund der Länge des Anlagehorizonts. Denn langfristig gleichen sich die Schwankungen am Aktienmarkt aus, und es besteht so gut wie kein Risiko mehr, einen Verlust zu erleiden.

Üblich ist es, auf monatlicher Basis einen Teil des Kindergeldes in das Depot einzuzahlen. Nicht selten schließen sich auch andere Verwandte, wie z.B. die Großeltern des Kindes, diesem Vorhaben an. Unterm Strich darf so mit Erreichen des Erwachsenenalters mit einem hübschen Sümmchen gerechnet werden.

Doch wie bei so vielen Dingen im Leben, kann man es auch hier besser und schlechter machen. Wer das Junior-Depot richtig managed, kann einiges an Steuern sparen. Der Schlüssel liegt in einem Junior-Depot, dass auf den Namen des Kindes läuft. Denn nur so kommt man in den Genuss der Steuervorteile, die uns am Ende helfen werden, die Kosten zu senken.

(Disclaimer: Die nachstehenden Ausführungen sind nicht als Steuerberatung zu verstehen. Jegliches Nachahmen erfolgt auf eigene Verantwortung.)

Treuhänder für die Kleinen

Jedes Kind hat nämlich bereits einen eigenen Grundfreibetrag und zusätzlich auch einen Sparerpauschbetrag. Das Kind kann also derzeit pro Jahr ca. 10.000 Euro Kapitalerträge einnehmen, ohne darauf Steuern zu zahlen. Das ist eine ganze Menge und sicherlich mehr als die meisten benötigen. Denn um 10.000 Euro Kapitalerträge p.a. zu erzielen, bedarf es schon einer ordentlichen Investitionssumme. Aber lieber zu viel Freibetrag als zu wenig.   

Als Eltern ist man in dem Modell nur noch Verwalter im Sinne des Kindes, quasi ein Treuhänder. Das heißt Entnahmen aus dem Depot müssen dem Kinde zu Gute kommen.

An dieser Stelle ein paar Beispiele: das Kind möchte gerne ein Highschool Jahr in den USA absolvieren. Da kommen schnell fünfstellige Kosten zusammen. Oder das Kind interessiert sich für ein teures Hobby, welches mehrere tausend Euro pro Jahr verschlingt. Oder das Kind möchte den Führerschein machen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wichtig ist jedoch, dass es sich nicht um Kosten des allgemeinen Lebensunterhaltes handelt. Ist diese Bedingung erfüllt, dann darfst Du als Eltern das entsprechende Geld treuhänderisch vom Depot des Kindes nehmen.

Was ist jetzt besser?

Eigene Investments auflösen und die dabei realisierten Gewinne versteuern? Oder Gewinne im Kinderdepot realisieren und keine Steuern zahlen?

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, die Ausgaben für Kinder steuerschonend zu stemmen:

1) Zum einen könntest Du das Geld zunächst in Deinem eigenen Depot ansparen. Wenn einige Jahre später dann hohe Rechnungen zu begleichen sind, dann überträgst Du kurz vorher eine entsprechende Menge an Wertpapieren auf das Kinderdepot. Hier ist es wichtig, eine unentgeltliche Übertragung in Form einer Schenkung durchzuführen. Denn andernfalls würde man ein steuerlich entgeltliches Geschäft unterstellen, was zur Konsequenz hat, dass Du als abgebende Partei im Rahmen des Übertrags auch noch die unrealisierten Kapitalerträge zu versteuern hättest. Und genau das wollen wir ja nicht. Nach erfolgtem Übertrag werden die Wertpapiere dann im Depot des Kindes steuerfrei veräußert. Unterm Strich sparst Du Dir also die Steuern auf Kapitalerträge.

2) Alternativ dazu kannst Du auch direkt mit einem Sparplan im Kinderdepot beginnen. Viele Banken bieten entsprechend kostengünstige Modelle an. Der Vorteil hier ist, dass die zeitliche Differenz zwischen Einzahlung und Auszahlung deutlich höher ist. Dadurch riecht das Ganze dann weniger stark nach Steuergestaltung. Der Nachteil ist, dass die Beträge nicht so genau adjustiert werden können. Denn bei einer Anlage in Aktien, die ich bei Kindern aufgrund der langen Sparphase unbedingt empfehle, kann niemand vorher genau sagen, wie sich das Vermögen zum Entnahmezeitpunkt entwickelt hat.

Ein paar konkrete Zahlen

Als Orientierung, wie sich ein Sparplan im Zeitablauf entwickeln kann, dient die folgende Tabelle. Diese habe ich auf Basis einer historischen Simulation unter Verwendung nominaler Renditen der letzten 120 Jahre erstellt. Dabei bin ich von einem monatlichen Sparbetrag i.H.v. 100 Euro ausgegangen. Die Ergebnisse lassen sich aber sehr leicht skalieren: sparst Du 50 Euro pro Monat für Dein Kind, dann einfach alle Endergebnisse halbieren, bei 200 Euro monatlich verdoppeln usw.

Steuern sparen Junior-Depot

Ein Lesebeispiel: nach 10 Jahren sind insgesamt 12.000 Euro in den Sparplan eingezahlt. Die 20% der Anleger mit der schlechtesten Performance haben dann aufgrund der Kursentwicklung einen Depotstand von 16.101 Euro oder weniger. Die 20% der Anleger mit der besten Performance haben einen Depotstand von 28.546 Euro und mehr. Die Spalte “50%” enthält den Median und beschreibt die Depotentwicklung eines durchschnittlichen Investors. Über Zeiträume ab 5 Jahre wird es sehr unwahrscheinlich, einen Depotstand unter der eingezahlten Summe zu haben (rot markierter Bereich).

Man sieht deutlich, dass das Endergebnis stark schwankt. Die Risiken sind aber begrenzt. Nur wenn die Entnahme zwingend zu einem gerade ungünstigen Zeitpunkt erfolgen muss, wäre es im Endeffekt besser gewesen, das Geld einfach nur auf ein Girokonto einzuzahlen. Die große Masse wird von einem ETF Sparplan profitieren. Es ist in jedem Fall rational, ein geringes Risiko für eine große Chance zu akzeptieren. Unabhängig von diesem Artikel dient die Tabelle oben natürlich auch für jeden anderen Sparplan als Orientierung.

Darüber hinaus ist ein weiterer Vorteil eines Kinder-Sparplans die Möglichkeit, die Kosten im Zeitablauf zu glätten. Am Anfang, wenn die Kinder noch klein sind und nur geringe Kosten verursachen, spart es sich als Eltern oft leichter. Später, wenn das Kind älter ist und die Kosten steigen, lassen sich diese durch Depot-Entnahmen wieder reduzieren. Es findet also eine Glättung der jährlichen Kosten über den gesamten Zeitraum statt. 

Und was ist sonst noch wichtig?

Nicht ganz unwichtig ist in jedem Fall auch die Herkunft des Geldes. Denn wenn die Ersparnisse im Wesentlichen von Dritten wie Oma und Opa kommen, dann kann es unter Umständen zu Problemen führen, wenn die Eltern über die Verwendung (im Sinne des Kindes) entscheiden. Im schlimmsten Fall wirst Du dann später von Deinem eigenen Kind verklagt und musst das Geld sogar noch zurückzahlen. Deshalb rate ich dazu, solche Manöver nur mit dem selbst verschenkten Geld zu fahren.

Darüber hinaus empfehle ich auch für das Kind beim Finanzamt eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung anzufordern. Hierbei handelt es sich um eine zeitliche befristete Befreiung von der Steuer für Kapitalerträge. Um diese zu erlangen, musst Du das Finanzamt davon überzeugen, dass Dein Kind in den kommenden Jahren Einkünfte unterhalb des Grundfreibetrags erzielen wird. Das ist in der Regel kein Problem und reine Formsache. Der administrative Einmalaufwand dafür ist deutlich geringer als sich jährlich im Rahmen der Steuererklärung damit auseinanderzusetzen. Sobald Du die Nichtveranlagungsbescheinigung erhalten hast, brauchst Du diese nur noch an die Depot-Bank weiterzuleiten.

5 Punkte, die Du unbedingt beachten solltest

Für den Fall, dass Du ein Kinderdepot eingerichtet hast, um damit einfach nur ein kleines Vermögen für den Nachwuchs aufzubauen, empfehle ich noch folgende Punkte zu beachten:

  1. Tue Deinem Kind den Gefallen und realisiere regelmäßig Gewinne innerhalb der steuerlichen Grenzen. Wie bereits beschrieben, kannst Du derzeit pro Jahr ca. 10.000 Euro Gewinne steuerfrei realisieren. Am Anfang des Sparplans ist dies noch nicht wichtig, nach 8-10 Jahren können sich aber durchaus schon üppige unrealisierte Gewinne angesammelt haben. Die solltest Du dann durch Verkauf und sofortige Wiederanlage kurz realisieren. Dein Kind wird es Dir danken, mit 18 ein Depot überreicht zu bekommen, welches zu diesem Zeitpunkt jederzeit steuerfrei veräußert werden kann.
  2. Vielleicht möchte Dein Kind später studieren. Liegen mehr als 7.500 Euro in seinem Depot, dann wird Dein Kind kein BaföG erhalten. Falls Du Geld fürs Studium geschenkt hast, kann der Schuss also ganz schnell nach hinten losgehen.
  3. Sobald Dein Kind in einem Jahr Kapitalerträge von mehr als 5.901 Euro erhalten hat, wird es in der gesetzlichen Krankenkasse beitragspflichtig. Auch diesen Aspekt gilt es zu beachten, um unerwartete Überraschungen zu vermeiden. Ist das Kind privat versichert, dann kannst Du diesen Punkt ignorieren.
  4. Mit dem 18. Geburtstag geht das Kinder-Depot voll auf das Kind über. Dies geschieht automatisch, man muss sich um nichts kümmern. Die Bankvollmacht sollte an diesem Tag vollständig erlöschen. Du solltest also unbedingt kurz vor dem 18. Geburtstag noch einmal den Kontostand überprüfen. Wenn Du der Ansicht bist, dass der auf das Kind übergehende Betrag zu groß ist, dann empfiehlt es sich noch kurz vorher einen Auszahlplan abzuschließen. So kannst Du den Übergang des Geldes auf Dein Kind zeitlich verteilen.
  5. Und abschließend für die ganz Großzügigen der Vollständigkeit halber: innerhalb von 10 Jahren darfst Du jedem Kind maximal 400.000 Euro schenken. Schenkst Du mehr fällt Schenkungssteuer an.

Fazit

Als interessierte(r) Finanzblog Leser(in) wirst Du sicherlich auch darauf achten, dass Deine Kinder mit der notwendigen Finanzbildung ins Leben starten. Doch häufig mangelt es in jungen Jahren an der nötigen Reife, um die Bedeutung dieses Themas zu erkennen. Ein Junior-Depot kann auch helfen, einen besseren Umgang mit Geld und Investments zu erlernen.

Ich persönlich plane, meinen Sohn bereits im Teenager-Alter mit seinem Depot vertraut zu machen. Er wird lernen, mit den Schwankungen an der Börse umzugehen. Will er aktiv in die Asset-Allokation eingreifen, dann soll mir das auch recht sein. Idealerweise ist er bereits mit 18 schon mit dem Wissen ausgestattet, das die meisten von uns rückblickend auch schon gerne deutlich früher erworben hätten.


Hast Du noch Fragen zu der steuerlichen Behandlung eine Junior-Depots? Dann schieß los! Ich freue mich schon auf Deinen Kommentar.

Und wenn Dir der Gastartikel gefallen hat, dann schaue ruhig mal auf Finanzen? Erklärt! vorbei.


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18 Kommentare

  1. Super Artikel, vielen Dank. Das Meiste kannte ich schon, aber es gibt mir die Gelegenheit noch einmal nachzufragen wegen des Verkaufs und Wiederkaufs.
    Auch ich spare für meine Kinder monatlich in ETFs. Vergangenes Jahr habe ich das erste Mal knapp 700 € Gewinne realisiert um den Freibetrag auszunutzen. Ich habe zwischen Verkauf und Neukauf ein paar Tage vergehen lassen und habe somit aber alleine durch nicht mitgenommene Kursgewinne in diesen paar Tagen über 50 € Verlust gemacht. Da stellt sich mir die Frage wie viel Steuern man spart und ob das nicht durch den entgangenen Kursgewinn wieder ausgeglichen wurde.
    Vielleicht gibt es noch ein paar Meinungen dazu wie das mit Kauf und Verkauf zum Zwecke der Ausnutzung der Freibträge gehandhabt wird. Das mit dem Gestaltungsmissbrauch gibt mir auch zu denken, bzw. Davon hatte ich auch schon einmal gelesen.

    Ich setze auf ausschüttende ETF, da man damit auch ein bisschen vom Freibetrag ausnutzen kann.

    1. Hallo Nagola,

      Die 50 Euro Verlust sind ärgerlich. Es ist aber auch dumm gelaufen – hätte auch in die andere Richtung laufen können. Wenn Du bedenken bezüglich des Gestaltungsmissbrauch hast, dann spare doch einfach zwei ETFs an und regel den Verkauf/Kauf im Jahren eines jährlichen Re-Balancing. Dann bist Du auf jeden Fall sauber.

      VG, Nico

  2. Hallo

    Danke für die nützlichen Tips. Empfiehlt es sich eher thesaurierend oder ausschüttend für sein Kind in ETFs anzulegen – aus einer steuerlichen Perspektive?
    Danke und Grüße Bobby

    1. Morgen Bobby,

      ich habe bin grosser Fan von thesaurierenden Fonds, da diese unter Steuer-Gesichtspunkten optimal sind. Ich habe dazu auch einen Artikel auf meiner Seite der diesen Aspekt genauer beschreibt: https://www.finanzen-erklaert.de/vorabpauschale-sind-thesaurierende-fonds-unter-steueraspekten-weiterhin-optimal/

      Dazu kommt, dass Du Dir den administrativen Aufwand einer regelmäßigen Wiederanlage der Ausschüttungen im Junior Depot sparst. Meiner Kenntnis nach gibt es in Deutschland noch keinen Anbieter bei dem man dies automatisieren kann.

      Gruß
      Georg

  3. Verkauf mit direktem Neukauf – irgendwie gibt mir dabei der Begriff des Gestaltungsmissbrauch nach §42 AO sehr zu denken. Was wenn das FA später auf die Idee kommt sich diese Sichtweise zu eigen zu machen das die Transaktion rein steuerlich motiviert ist?

    1. Hallo Andre,

      Portfolioumschichtungen, um die Freibeträge auszureizen, ist jetzt wirklich nichts ungewöhnliches. Sehr viele Anleger tun dies meist vor Jahresende. Gute Depotanbieter bieten hierfür Steuersimulationen an.

      VG, nico

      1. Hallo Nico,

        ja, das kenne ich auch so von der Comdirect und nutze es dort auch im Rahmen meines eigenen FSA.

        Beim Junior-Depot mit NV-Bescheinigung bin ich mir unsicher wenn ich dort jeweils mehrfach die Einstandskurse im Rahmen der jährlichen <5901€ nachziehe bin ich mir dennoch unsicher. Mein Junior-Depot besteht schon 13 Jahre, da gibt es also einiges an Nachholbedarf da dort das Kindergeld eingegangen ist.

        Viele Grüße, Andre

      2. Darlehen ans Kind (fremdüblicher Zins) dass dann damit Aktien kauft und die Gewinne jährlich realisiert könnte auch noch gehen, oder?

        Muss mal den Steuerexperten fragen

  4. @ Florian
    Zitat „Manches „Junior-Depot“ wird sich mit erreichen der Volljährigkeit in kurzer Zeit in Luft auflösen.“

    Aus dem von Dir genannten Grund bin ich nach 4 Jahren Junior Depot auch wieder dazu übergegangen die Sparpläne für die Kinder über mein Depot laufen zu lassen. Der Gedanke daran wie ich mit dem Geld mit 18 Jahren verfahren hätte hat mich dazu veranlasst. Lieber die Schmälerung der Rendite durch höhere Steueren als mit 20 Jahren gar nichts mehr davon übrig zu haben.

    Die Thematik mit dem BAföG und der Krankenkasse war mir bisher noch nicht bekannt, daher danke für den Informativen Artikel.

  5. Vielen Dank für den informativen Beitrag!

    Dazu zwei Anmerkungen:

    „Liegen mehr als 7.500 Euro in seinem Depot, dann wird Dein Kind kein BaföG erhalten.“
    Für mich ein entscheidendes Argument warum meine Kinder kein eigenes Depot haben.

    Manches „Junior-Depot“ wird sich mit erreichen der Volljährigkeit in kurzer Zeit in Luft auflösen.
    Die meisten Menschen, die ich kenne, haben die nötige Reife um mit einem kleinen Vermögen umzugehen frühestens mit 25 Jahren erreicht. Manche auch niemals. Ob das immer nur an der (mangelnden) Finanzbildung liegt, weiß ich nicht.

    Grüße

    1. Hallo Florian, hallo Max

      offen gesagt beschäftigt mich das Thema auch. Wir sparen aktuell jeden Monat 200 Euro für unseren Sohn, und erwarten daher ca. 100.000 Euro Depotvolumen mit 18 Jahren. Auch wenn bis dahin noch etwas Inflation zu berücksichtigen ist, verbleibt eine große Summe. Wir reden daher manchmal darüber den Betrag auf 100 Euro zu reduzieren. In jedem Fall wollen wir einen Teil des Geldes aber auch für Sonderausgaben (Hobbies, Führerschein etc) verwenden. Mal gucken.

      Gruß
      Georg

      1. Ich habe den Artikel „Der Wert deiner Rente“ auf deinem finanzen-erklaert-Blog gelesen.
        Als „fortgeschrittener Finanz-Blog-Leser“ bin ich sehr an solchen Artikeln interessiert!
        Bisher war mir dein Blog nicht bekannt. Dein Gastbeitrag hier wird dir bestimmt einige neue Leser bringen. Einen auf jeden Fall.

        Grüße

      2. Holla, 100k ist reichlich für einen 18jährigen aber ich denke man kann ganz gut voran abschätzen ob jemand reif dafür ist. Ich spare 50€ pro Kind und Monat, da es gut sein kann, dass ich schon in Rente bin wenn die Kids studieren. Da wäre es ungünstig wenn sie keinen Anspruch auf BAföG haben. Am besten rechtzeitig Cashflow Spieleabende mit den Kids veranstalten 😉

  6. Danke für den interessanten Artikel! Einen Teil davon kannte ich schon, jedoch hab ich eine Rückfrage zu Punkt 1 in Verbindung mit Punkt 3:

    Sollte das Kind gesetzlich versichert sein sinkt der maximal zu realisierende Gewinn von ca. 10k Euro auf 5901€. Korrekt? Bei einem „Verkauf mit direktem Neukauf“ müsste ich also eher die Grenze aus Punkt 3, als die Grenze aus Punkt 1 beachten?

    Noch eine weitere Frage: Solange wir noch am Anfang der Sparphase stehen bringt die Nichtveranlagungsbescheinigung noch nichts? Laufende „Gewinne“ (Ausschüttungen bzw. Vorabpauschale) können ja ganz einfach über den normalen Freibetrag beglichen werden. Erst wenn der Verkauf mit direktem Neukauf stattfinden soll muss die Nichtveranlagungsbescheinigung vorhanden sein. Oder verstehe ich das falsch?

    Gruß,

    1. Hallo Watsefaq 🙂

      Völlig richtig was Du sagst: bei gesetzlicher KV ist durch diese Besonderheit die Grenze geringer. Auch Deine Anmerkung bzgl. der Nichtveranlagungsbescheinigung ist korrekt: so lange die Gewinne unter 801 Euro pro Jahr liegen braucht man diese nicht.

      Gruß Georg

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