Welche Versicherungen braucht deine Familie und welche nicht – Meine-Mäuse-Podcast 14

Versicherung Familie

Wieviel gibt’s Du für Versicherungen aus?

Im letzten Jahr waren es bei mir insgesamt 1.311 Euro. Damit habe ich meine gesamte Familie versichert, inklusive Haus-, Auto- und Berufsunfähigkeitsversicherung.

Bei Eva waren es 1.903 Euro – also auch nur gut 150 Euro pro Monat. Das ist immer noch weniger als halb so viel, wie die durchschnittliche Familie für diesen großen Ausgabenposten ausgibt. Und leider versichern sich die meisten Familien dabei falsch. 

In der neuen Podcast-Folge sprechen wir über Versicherungen. Welche musst, solltest und kannst Du haben? Und welche solltest Du meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Wir gehen auf die Grundlagen von Versicherungen ein und erklären, worauf Du beim Abschluss achten solltest, um Geld zu sparen. Und natürlich teilen wir auch die Versicherungen mit Dir, die wir für unsere vierköpfigen Familien abgeschlossen haben. 

Ordentlich puffern

Meine-Mäuse-Podcast

Bei Versicherungen kannst Du mit wenigen Anpassungen schnell viel Geld sparen. Dabei willst Du Dich weder überversichern noch auf wichtigen Versicherungsschutz verzichten. Du möchtest die goldene Mitte treffen. Und die ist individuell verschieden. 

Generell gilt, nur das zu versichern, was Dich finanziell aus der Bahn wirft. Alle anderen Schäden zahlst Du besser aus deinem Ersparten. Denn mit jeder Versicherungsprämie zahlst Du auch immer einen Rattenschwanz an Gebühren.

Je höher Dein Vermögen, desto größer ist Dein Puffer für potenzielle Schäden und umso weniger Versicherungsschutz brauchst Du. 

Brauchst Du, brauchst Du nicht

Es gibt einige Versicherungen, die Du auf jeden Fall haben solltest. Ganz vorne dabei ist die private Haftpflichtversicherung. Sie ist der heilige Gral der Versicherungen – einfach, günstig und mit großem Schutz. Die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Deine Arbeitskraft absichert, ist schon deutlich komplizierter und teurer. Leider geht an ihr selten ein Weg vorbei. Im Podcast sprechen wir darüber, worauf du beim Abschluss achten solltest. 

Je nach deiner individuellen Lage könnte auch eine Unfall- oder Hausratsversicherung, eine Rechtsschutz- oder Krankenhaustagegeldversicherung oder auch eine Zahnzusatzversicherung Sinn machen. Und auch hier gibt es einige Kniffe, wie Du die Prämie drücken kannst. Verzichten kannst Du auf all die Versicherungen, die kleine Schäden abdecken, wie Handy- oder Brillenversicherungen. 

Nach dieser Podcast-Folge solltest Du einen guten Überblick darüber haben, wie Du Deine Familie versichern musst und wie Du dabei Deine Kosten reduzieren kannst. 

Das kann ich Dir versichern!

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Shownotes

Wie versicherst Du Deine Familie?

Interview mit dem Versicherungsfuchs

Wie Du Dich richtig versicherst

Welche Versicherungen wirklich wichtig sind – und welche nicht

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4 Kommentare

  1. Vielen Dank, interessante Folge. Ich hätte noch zu ergänzen: Wohngebäudeversicherung ist glaube ich Pflicht. Diese ist ja auch an das Haus gekoppelt und man übernimmt sie automatisch, wenn man ein Haus kauft. Zur Risikolebensversicherung: wenn man ein Darlehen haben will, verlangt die Bank teilweise den Abschluss dieser Versicherung. Zum Punkt Finanzstärke von Marc: gibt es für die Liquidität der Versicherung nicht die Rückversicherer?

  2. Versicherungen sind für viele Leute ein sehr sensibles Thema, ich glaube sogar noch heikler als das Thema Geld und Geldanlagen. Versicherungen dienen dem persönlichen Schutz… Und diese Angst wird oft auch von den Versicherern ausgenutzt, um alle möglichen und unmöglichen Risiken zu versichern. Anders herum fühlen sich viele Menschen empfindlich getroffen, wenn man die Notwendigkeit ihrer Versicherungen hinterfragt.

    Ich für meinen Teil bin was Versicherungen angeht recht radikal eingestellt. Nur Versicherungen, die mich vor wirklich existentiellen Risiken schützen machen für mich Sinn. Hier denke ich an die Privathaftpflicht, Auslandskrankenversicherung und bei Immobilienbesitz auch an eine Wohngebäudeversicherung. Diese Versicherungen sind günstig und zahlen im Fall der Fälle immense Summen aus. Bei allen anderen Versicherungen stelle ich mir ernsthaft die Frage:
    Schütze ich mich vor dem absoluten Ruin?
    Oder versuche ich, wenn ich ehrlich bin, mit einer Versicherung Geld zu verdienen?

    Beispiel Hausratsversicherung: klar, im Brandfall einen fünfstelligen Betrag für neue Möbel, Klamotten etc. auszugeben tut weh. Es bedroht meine finanzielle Existenz aber nicht im Geringsten. Alles was sich für mich im Fall der Fälle ändert ist die Höhe meines Depots. Davon abgesehen hat dieses Unglück keinen weiteren Einfluss auf mein Leben. Also versuche ich hier Geld zu verdienen, was die Versicherung unnötig macht. Wenn ich Kleinbeträge wie eine kaputte Fensterscheibe etc. anführe, versuche ich noch offensichtlicher, Geld zu verdienen. Und ich denke wir sind uns einig, dass man mit ETFs besser Geld verdienen kann als mit Versicherungen.

    Die o.g. Basisversicherungen kosten <500€ im Jahr. Von den restlichen 1.000€ bis 3.000€, die viele für ihre unzähligen Versicherungen ausgeben, kann man die ganzen kleineren Malheure, die so gerne als Rechtfertigung angeführt werden, auch aus eigener Tasche bezahlen. Und fährt unterm Strich besser…das nur als Denkanstoß, schlussendlich muss jeder selber entscheiden wie er sich absichert.
    Bei Ersparnissen über 50.000€ sollte man sich aber schon überlegen, ob man Versicherungen für Dinge, die maximal ein paar tausend € kosten, braucht.

  3. Hi Marc,

    generell gibt es für jede Versicherung eine Daseinsberechtigung. Es lässt sich immer ein Szenario malen, bei dem der Versicherungsschutz sehr sinnvoll ist. Das macht es ja so schwer hier allgemeinen Rat zu geben.

    Für meine Kinder (4 und 6 Jahre) habe ich noch keinen eigenen Versicherungsschutz. Das werde ich mir in 5 oder 10 Jahren noch mal in Ruhe anschauen.

    VG Nico

  4. Sehr interessant eure Meinung bzgl. Versicherung zu hören. Ich bin jetzt kein Versicherungsfanatiker, aber diverse Versicherungen können individuell Sinn machen, z.B. eine frühe Zahnzusatzversicherung bei familiärer Neigung zu schlechten Zähnen. Außerdem sind die Versicherungsbedingungen und evtl. die Finanzstärke der Versicherungsunternehmen essentiell und nicht der Versicherungsbetrag.

    Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung Versicherungen zu nehmen, die existenzbedrohende Risiken absichern: Risikolebensversicherung, Berufsunfähigkeit, Privathaftpflicht, Gebäudeversicherung, Gebäudehaftpflicht, KFZ-versicherung, Auslandskrankenversicherung usw.. Grundsätzlich bin ich gegen Versicherungen für Konsumprodukte wie Handys.

    Ich bezahle schon alleine für die Berufsunfähigkeit 160 EUR pro Monat. Für meine Kinder habe ich diverse Versicherung, wenn möglich mit Altersrückstellung abgeschlossen: Unfall+Pflege (da noch nicht Berufsunfähigkeit), Zahnzusatz, Stationäre Krankenzusatz

    Vor allem die Pflegeversicherung kann individuell Sinn machen und die Vermieterrechtschutz – die ich auch schon in Anspruch genommen habe – könnte hilfreich sein.

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