Vermieten ohne Makler? Alles halb so wild

Vermieten ohne Makler

Letzten Monat stand ich vor einer kniffligen Frage:

Wie kann ich meine 500 Kilometer entfernte Eigentumswohnung vermieten, ohne einen Makler einzusetzen oder auch nur selber hinzufahren?

Gar nicht so einfach.

Aber ich greife einfach mal vorweg: Es hat erstaunlich gut geklappt!

Auf jeden Fall deutlich besser als erwartet.

In diesem Beitrag beschreibe ich Dir:

  • Wie ich meinen perfekten Mieter gefunden habe;
  • Welche Unterlagen ich von den Interessenten verlangte;
  • Wo ich meinen Mietvertrag herbekam;
  • Wie ich die Übergabe organisierte; und
  • Warum mich das ganze 7,5 Stunden meiner Zeit sowie 8,45 Euro in Cash plus eine Einladung in die Kneipe gekostet hat.

Zum Ende des Beitrags wartet noch eine besondere Überraschung auf Dich. Bei mir stand die Kinnlade offen, als ich diese Bilder nach dem Einzug des Mieters sah.

Aber beginnen wir erst mal von vorne.

Wer bestellt, der zahlt

Anfang Juli veröffentlichte ich hier auf Finanzglück einen Hilferuf in Form einer Freitagsfrage.

Wie vermiete ich meine Wohnung ohne Makler?

Der Hintergrund war folgender: Ich besitze zwei vermietete Wohnungen auf dem Prenzlauer Berg, die ich selber aus der Ferne verwalte. Einer meiner Mieter hatte mit dreimonatiger Kündigungsfrist für Ende September gekündigt, wollte aber gerne schon früher raus.

Bisher hatte ich immer einen Makler meines Vertrauens eingeschaltet, der den Mieterwechsel entspannt für mich erledigte. Seit 2015 gilt allerdings das Bestellerprinzip – und damit würde mich dieser Service um die zwei Kaltmieten kosten. Und das ist happig.

Jetzt war es also an der Zeit Initiative zu ergreifen.

Irgendwie muss ich es schaffen die Bude aus der Ferne an meinem Traummieter zu vermieten ohne dabei tief in die Taschen greifen zu müssen oder groß Zeit zu investieren.

Sollte doch ein Klacks sein, oder?

Erst mal das Wichtigste. Die Mietersuche.

Optionen ohne Ende

Hier habe ich mir wirklich den Kopf zerbrochen. Die Tipps aus der Finanzglück-Community – in Form von Kommentaren unter der Freitagsfrage – waren dabei wirklich hilfreich.

Beim Vermieten ohne Makler steht Dir eine ganze Latte an Dienstleistern zur Verfügung. Hier sind die Klassiker:

  1. Immoscout24 – Mit keinem anderen Medium hast Du solch eine Reichweite. Aber ist das vielleicht sogar zu viel des Guten? Auf ein Inserat für meine Wohnung im Prenzlberg hätten sich wahrscheinlich mehrere hundert potentieller Mieter gemeldet. Das muss erst mal abgearbeitet werden. Hier hilft es direkt im Inserat eine kurze Vorstellung der Interessenten zu verlangen. So kannst Du die Auswahl effizienter gestalten. Der Spaß kostet dann für ein 14-tägiges Inserat aber auch über 50 Euro.
  2. Ebay Kleinanzeigen – Wurde in der Freitagsfrage mehrfach empfohlen. Man erreicht ziemlich viele Leute und der Spaß kommt für umme (wenn man wie in meinem Fall nur eine Immobilie inseriert).
  3. Facebook – Geht für alles! Auch für Immobilien. Hier gibt es in jeder größeren Stadt FB-Gruppen, in denen Vermieter und Wohnungssuchende zueinander finden.
  4. Diverse Portale – Es gibt eine ganze Latte von pfiffigen Online-Portalen, die die Suche nach einer Wohnung unterstützen – mit größeren Schwankungen im Service, Reichweite und den Kosten.
  5. Oder aber ganz Old-School per Zeitungsinserat – Macht das heutzutage eigentlich noch jemand?

Wofür habe ich mich entschieden?

Keinen dieser Dienstleister. Das klang alles zu stressig oder teuer.

Mein Glück habe ich mit zwei anderen Varianten versucht.

Mein Freund der Mieter

Variante 1: Mache Deinen aktuellen Mieter zu Deinem Verbündeten.

Mein Mieter, nennen wir ihn Hinnerk, ist ein durchaus sympathisches Kerlchen. Und er hat ein großes Interesse daran, früher aus dem Mietvertrag rauszukommen.

Also haben wir zunächst mal beschlossen, dass Hinnerk die Mietersuche übernehmen sollte. Er hatte dann auch zügig zwei fesche Bekannte aus dem Ärmel geschüttelt, die beide richtig Bock auf die Butze hatten. Leider sind die beiden auch ziemlich knapp bei Kasse. Typisch Berlin halt.

Das hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Geringes und unregelmäßiges Einkommen gemischt mit einem schlechten Bauchgefühl.

Das passte nicht. Hier gab es eine Absage.

Damit blieb noch Variante 2.

Fiete tritt in mein Leben

Die gute alte Mundpropaganda!

Das wohl effektivste Mittel mit geringem Zeit- und Geldaufwand einen gescheiten Mieter zu finden. Du sparst Dir viel Zeit und Ärger, wenn Dich Dein Traummieter direkt anspricht, ohne dass Du dafür Dein Exposé an die halbe Welt verteilen musst.

In meinem Fall war es eher so eine Art Augenpropaganda. Klingt irgendwie schräg…

Als Antwort auf meine Freitagsfrage meldeten sich einige interessierte Leser.

Einer davon, nennen wir ihn Fiete, meinte es ernst.

Ein unmoralisches Angebot

Fiete macht privat gerade eine nicht ganz einfache Zeit durch. Er braucht dringend eine Wohnung. Und die soll – wie der Zufall es so will – in ziemlich genau der Gegend sein, in dem auch mein Schmuckstück liegt.

Passt also wie Arsch auf Eimer!

Ich habe von Fiete dann auch direkt mein Mieter-Starterpaket angefordert.

  • Kopie Perso – Check
  • Aktuelle Schufa-Auskunft? – Check
  • Kopie der letzten drei Gehaltsabrechnungen – Check
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung – Check

So weit, so gut. Das war die Pflicht. Jetzt kommen wir zur Kür.

Ist Fiete denn auch der richtige Mieter für mich? Heben sowohl Kopf als auch Bauch den Daumen oder gibt es doch eher Kopf- und Bauchschütteln?

Letztendlich haben mich diese vier Punkte von Fiete überzeugt:

  1. Fiete ist Finanzglück-Leser und damit an sich schon mal ein guter Mensch. Daran besteht kein Zweifel. Halunken findest Du hier nicht.
  2. Am Telefon war mir Fiete direkt sympathisch. Mein Bauchgefühl hat den Stups in die richtige Richtung gegeben.
  3. Nicht zu vergessen – die vorgegebenen Rahmenbedingungen (Staffelmiete, Nebenkostenabschlag, etc.) waren alles kein Thema.
  4. Und zu guter Letzt hat Fiete mir noch ein unmoralisches Angebot gemacht. Das konnte ich einfach nicht ablehnen. Dazu gleich mehr.

Amtsstubenformblatt vom Feinsten

Der Mieter passt. Fiete ist mein Mann. Aber wo bekomme ich jetzt einen vernünftigen Mietvertrag her?

Der Vertrag muss der neuesten Rechtsprechung entsprechen und sollte so standardisiert wie möglich aussehen. Dann wird lästigen Diskussionen direkt der Riegel vorgeschoben.

Letztendlich habe ich mich für eine Vorlage der „Haus und Grund Hessen“ entschieden, mit dem etwas drögen Titel „Mietvertrag für Wohnraum Onlineversion“. Der Spaß kostet schlappe 8,45 Euro.

Mit dem Produkt bin ich sehr zufrieden. Man wird entspannt durch eine Onlinebefragung geführt und am Ende kommt schließlich ein fertiger Vertrag raus. Der hat dann den Charme eines 80er Jahre Amtsstubenformblattes. Als hätte ein Beamter einen Vordruck aus der Schublade gezogen und mit der Schreibmaschine die Lücken ergänzt.

Da fängt keiner an das dritte Komma versetzen zu wollen.

Den Vertrag haben Fiete und ich dann auch direkt so unterschrieben. Offizieller Start zum 1.9., also genau dann, wenn Hinnerk auch aus der Bude rauswollte.

Der schönste Platz ist immer an der Theke

Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Wohnungsübergabe.

Zunächst einmal haben sich Fiete und Hinnerk geeinigt. Wann genau soll die Übergabe stattfinden? Welche Möbel sollen bleiben? Muss Hinnerk noch streichen oder macht Fiete eh alles neu?

Als die beiden dann auf einer Linie waren, stand der Termin fest und ich musste nur noch schauen, wie ich die Übergabe inklusive Protokoll aus der Ferne koordiniere.

Und hier kommt mein größter Kostenblock ins Spiel.

Mein Blogger Kollege Stefan Meisel, von Stefans Börsenblog hat sich spontan bereit erklärt die Wohnungsübergabe zu wuppen. Er hat das zwar noch nie gemacht, aber es ist ja auch kein Hexenwerk. Ich habe eine Vorlage aus dem Netz gezogen, die groben Daten ausgefüllt und Stefan geschickt.

Zum Dank für seine Hilfsbereitschaft habe ich Stefan dann auch überschwänglich zu einem zünftigen Kneipenabend eingeladen. Vielleicht wäre ein Makler doch günstiger gewesen…

Die Übergabe hat dann auch reibungslos geklappt.

Stefan, such schon mal eine nette Pinte aus! Ich komme bald.

Ein Quickie für die Vermietungsjungfrau

Damit hätten wir den gesamten Prozess einmal von Start to Finish durchlaufen.

Zeitlich hielt sich der Aufwand in Grenzen. Da ich noch eine Vermietungsjungfrau war (mein erstes Mal ohne Makler), habe ich ziemlich viel Zeit mit Recherche verbracht. Hier lässt sich bei der nächsten Vermietung noch einiges an Zeit sparen.

Insgesamt waren es:

  • 2,0 Stunden Vorlauf, um die Kündigung zu besprechen und die Strategie festzulegen.
  • 1,5 Stunden Kommunikation mit Mietern (Emails, Telefonate, …).
  • 0,5 Stunden Kommunikation mit Hausverwaltung.
  • 2,5 Stunden Research und Erstellung des Mietvertrages.
  • 1,0 Stunde Research und Koordination Übergabeprotokoll.
  • Gesamt: 7,5 Stunden

Gar nicht so übel für mein erstes Mal.

Ich könnte mir vorstellen bei der nächsten Vermietung mit der Hälfte der Zeit hinzukommen.

Bei den Kosten von 8,45 Euro plus einen Kneipenabend stehe ich im Vergleich zu den alternativen Maklerkosten auch noch ganz gut da. Das wären über 1.000 Euro gewesen.

Moment mal, fehlt da nicht noch was?

Keine Sorge, ich habe es nicht vergessen.

Mit welchem unmoralischen Angebot hatte Fiete schließlich mein Herz erobert?

Bei der Wohnungsbesichtigung ist Fiete aufgefallen, dass der Laminatboden im Wohnzimmer seine besten Tage schon lange hinter sich hatte. An einer Stelle war das Laminat sogar geplatzt. Das gleiche Problem wie in meiner anderen Wohnung. Außerdem braucht die Butze einen vernünftigen Anstrich, sowie diverse Schönheitsreparaturen.

Wie sich herausstellen sollte, ist Fiete ein kleiner Handwerkerfuchs. Mit Böden kennt er sich besonders gut aus. Und so hat Fiete mit diesem unmoralischen Angebot auch mein Herz erobert.

Wenn ich die Wohnung mieten darf, würde ich mich um folgendes kümmern:

  • Wände streichen.
  • Laminat raus inklusive Entsorgung.
  • Boden aufarbeiten oder neuen Boden verlegen.
  • Fenster noch mal auf Dichtigkeit prüfen und eventuell reparieren.
  • Auch alle anderen Arbeiten, falls welche anfallen sollten, übernehme ich in der Regel selbst. Ich würde Dich natürlich immer auf dem Laufenden halten und alles genau dokumentieren.

Etwas Liebreizenderes kann man einem Vermieter nicht ins Ohr hauchen.

Da konnte ich einfach nicht Nein sagen. Der Deal war perfekt. Die Materialkosten würde ich alter Gentleman natürlich gerne selber tragen.

Schön auf den zweiten Blick

Eine Woche nach dem Einzugstermin hielt ich es für angebracht mal nach dem Rechten zu fragen.

Moin Fiete, wie gefällt es Dir denn in der Wohnung? Schläft es sich entspannt?

Nein, nicht so wirklich. Fiete war immer noch schwer am malochen. Die Wohnung eine Baustelle.

Fiete hatte sich eine Woche lang durch diverse Lagen aufeinander geklebter Böden gekämpft. Irgendwann stieß er endlich auf den herbeigesehnten Holzboden. Das Original, mit über 100 Jahren auf dem Buckel. Die Aktion hat ziemlich viel Schweiß und Zeit gekostet.

Aber jetzt endlich ist der Boden freigelegt. Und er sieht toll aus!

Krass – schick mal Fotos rüber.

Vermieten ohne Makler

Vermieten ohne Makler

Naja, Schönheit liegt ja im Auge des Betrachters, aber… irgendwie habe ich mir diesen Originalboden hübscher vorgestellt. Und überhaupt, was sind das denn für Lücken und was macht der Betonblock da?

Anscheinend wurden in den letzten Jahrzehnten irgendwann mal die Wände verschoben, daher die Lücken im Holzboden. Auf dem Betonklotz stand wohl mal ein Ofen. Der Beton wird aber noch weggemeißelt. Und überhaupt, wenn das Holz erst mal abgezogen ist, dann sieht der Boden wie neu aus.

Na dann. Ich bin gespannt.

Vermieten ohne Makler

Ja leck mich am Arsch!

Das nenne ich mal einen Boden. Er wertet die Wohnung direkt auf. Kaum zu glauben, dass so ein Schmuckstück viele Jahrzehnte im Verborgenen lag.

Fiete, Du bist mein Held.

Fazit

Vor kurzem war ich auf Dienstreise in Berlin. Da habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal auf einen kurzen Schwatz bei Fiete vorbeizuschauen.

Der Boden sieht wirklich toll aus. Mittlerweile sind auch die Leisten dran. Die meisten Wände sind gestrichen. Die Wohnung hat ein richtiges Make-Over bekommen und scheint irgendwie zu grinsen. Die Materialkosten und Leihgebühren für Werkzeug belaufen sich insgesamt auf 547 Euro. Das war der Spaß allemal wert.

Mein Fazit zum Abenteuer „Vermieten ohne Makler“ ist durchweg positiv. Hier hat einfach alles gepasst. Weder der Zeit- noch der Arbeitsaufwand waren hoch. Die ganze Aktion ließ sich problemlos aus der Ferne regeln. Meine Anwesenheit vor Ort war nicht nötig – weder für die Mietersuche noch für die Übergabe.

Natürlich wird es nicht immer so reibungslos klappen. Probleme können immer auftreten, aber das kann auch mit Maklern passieren.

Meine Erkenntnis aus dem ganzen Prozess ist, dass bei einer Vermietung ein Makler hilfreich sein kann, aber nicht notwendig ist. Ein bisschen Kreativität reicht aus um den Prozess selber effizient und kostengünstig aus der Ferne zu managen.

Ich durfte dabei wieder mal etwas dazulernen. Langsam fügen sich die vielen Mosaiksteinchen des Vermietens zu einem Bild zusammen. Egal ob Vermietung, Nebenkostenabrechnung, Problembewältigung oder Eigentümerversammlung.

Alles lässt sich gut selber aus der Ferne regeln.

Hast Du schon Erfahrungen gesammelt beim Vermieten ohne Makler? Hast Du noch andere Tipps? Ich bin schon gespannt auf Deinen Kommentar!  

 

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17 Kommentare

  1. Glückwunsch, dass es für euch super geklappt hat!
    IMHO: Ich denke aber dein Fazit „Lässt sich alles gut selber aus der Ferne regeln“ vor allem aber zwei Umständen geschuldet war, mit deren Einfluss andere Vermieter wohl selterner – oder in Kombination überhaupt nicht kommen.
    Zum einen, dass die Wohnung in Berlin Prenzlauer Berg liegt, einem der wohl am stärksten nachgefragtem Stadtvierteln in ganz Deutschland. Zum anderen das du einen sehr unterhaltsamen Blog mit einer nicht ganz unerheblichen Reichweite hast, worüber du ja auch Fiete letztendlich erreicht hast.
    Dazu kommt eventuell noch der kleine aber insbesondere für Vermieter wichtige Punkte, dass dein Blog eher ein Klientel erreicht, welches für Vermieter das Optimum darstellt – bspw. bezogen auf Fianzstärke, Verantwortungsbewusstsein und viele andere Eigenschaften. Ich habe dafür einfach gedankblich nur die Usergruppen (1) Durchschnittlicher Blogleser finanzglueck.de, mit (2) durchschnittliche Ebay-Kleinanzeigen oder immoscout24.de Besucher verglichen.

    Das nur als These, ich bin kein Vermieter und kann es daher auch nur ganz subjektiv kommentieren. Aber das waren meine ersten Gedanken zu dem – wie immer – unterhaltsamen aufschlussreichen Artikel. 😉

    BG, Telco

    1. Hallo spirellilein,

      Stimmt schon mit Deinen beiden Punkten.

      Die gute Lage ist definitiv sehr hilfreich. Die attraktive Lage war für mich von Anfang an sehr wichtig bei der Immobilen Auswahl. Damals (2010) gab es auch noch vergleichsweise günstige Wohnungen in guten Gegenden. Das dürfte heute schwieriger sein.

      Die Reichweite über den Blog ist auch gut und war wichtig. Keine Frage. Wobei man rein quantitativ wohl auch über eine kleine Facebook Kampagne ähnlich viele Menschen erreicht hätte (Freunde von Freunden von Freunden…). Über die Qualität hatte ich noch gar nicht so nachgedacht. Aber Du hast schon Recht, die Leser auf dem Blog sind überwiegend Menschen mit geordneten Finanzen. Und halt keine Halunken 🙂

      VG, nico

  2. Einfach den Mieter den Makler bezahlen lassen. So wie jeder andere in Berlin auch. Wer das entsprechende Formular nicht unterzeichnet kommt erst gar nicht auf die Interessentenliste.

    1. Wenn man a) sich nicht an die Regeln halten will und b) die bis zu 25k Strafe in Kauf nimmt: ab dafür!

      Alle anderen machen es wie Nico, bleiben sauber und fair und haben einen glücklichen Mieter der nicht schon am ersten Tag beschissen würde…

  3. Echt cool, dass alles so schön geklappt hat! Das hört sich wirklich nach einem sehr guten Deal an, und für alle eine Win-Win-Situation.
    Wenn man einen Blog oder eine bekannte Social-Media-Seite hat, ist es leichter, direkt mit den Leuten in Kontakt zu kommen (sofern die Seite eine ausreichende Reichweite hat). Ich habe schon zweimal mitbekommen, wie bekannte Influencer via Instagram gebrauchte Sachen an ihre Leser losgeworden sind 😀 (Und es handelte sich einmal um einen Ferrari!)

    Viele Grüße aus BaWü 🙂

    1. Hi Lena,

      Bekannte Influencer? Ich fühle mich geehrt, aber da bin ich wohl noch ein bisschen von entfernt.

      Meinen Ferrari habe ich übrigens noch in der Garage. Den wollte ich später noch verkaufen. Interesse?

      VG, Nico

  4. Hallo Nico,
    riiischtisch geiler Beitrag!
    Ich habe kürzlich ebenfalls eine Wohnung gekauft, die 570km von meinem Wohnort entfernt liegt, zum Glück ist sie bereits langfristig vermietet. Leider wird meine etwas ältere Mieterin mir keinen neuen Boden verlegen können 😀
    Wenn ich mal einen neuen Mieter suchen muss, dann werde ich gleich in die Anzeige reinschreiben, dass ein Zimmermann gesucht wird..haha!
    Weiterhin viel Erfolg beim Vermieten!!

    Viele Grüße
    Nico

  5. Hi Nico,
    elegant glöst. Herzlichen Glückwunsch dazu!
    Richtig geil auch, dass Stefan die Übergabe gamacht. Schon geil die Community 🙂

    Denke aber auch, dass sich dein Modell leider nicht als Standard durchsetzen wird. So ideal wird es immer nur in Einzelfällen passen. Trotzdem klasse, dass es so super gelaufen ist.

    Meine Erfahrung mit Mietersuchen über Ebay-Kleinanzeigen ist übrigens ein Graus. Etwas anderes Publikum als der durchnittliche Finanzblogleser 😉

    Auf eine gute Vermietung mit Fiete!

    Gruß
    Vincent

    1. Moin Vincent,

      stimmt schon, genau so lässt sich der Fall bestimmt nicht wiederholen. Aber es gibt sogar noch elegantere seine Immobilie unter zu bekommen. Wichtig ist, dass man selbst als Anfänger (oder besser Vermietungsjungrau) durchaus in der Lage ist schnell und kostengünstig die eigene Immobilie zu vermieten. Man hört so oft, dass man den professionellen Vermietern unterlegen ist und damit automatisch den Kürzeren zieht. Davon würde ich mich nicht abschrecken lassen. Mit ein bisschen Eigeninitiative und pfiffigen Ideen kann man auch als Kleinvermieter gut bestehen. Die Angst kann ich nehmen.

      Aber das brauche ich Dir ja nicht zu erzählen – Du bist ja selber ganz gut (und happy!) als Vermieter unterwegs.

      VG, Nico

  6. Schon mal dran gedacht, jetzt wo die Butze in so einem mörderisch guten Stand ist, gleich die Kaltmiete hochzudrehen. Also allein der neue Boden ist ja ein paar Taler im Monat mehr wert.

    1. Hi Derkrigr,

      das wäre aber nicht die feine Art nachdem Fiete sich so reingehängt hat, oder? Ich vermiete die Wohnungen immer mit einer Staffelmiete, d.h. zukünftige Mieterhöhungen stehen von vornherein fest. Dann gibt es keine bösen Überraschungen für den Mieter und ich kann meine Einnahmen gut kalkulieren. So habe ich es auch hier gehalten.

      VG, Nico

  7. Hallo Nico,

    Gratulation zu der erfolgreichen Vermietung. Das hat ja alles wie am Schnürchen geklappt.

    Ich glaube das ist aber das Paradebeispiel wie so eine Selbstvermietung laufen sollte. So wird es wahrscheinlich nicht nochmal passieren. (Aber wer weiß, vielleicht doch?)

    Es ist auch super gewesen, dass dir Stefan geholfen hat. Grandios der Zusammenhalt 👍

    Ich finde aus dem Artikel kann man trotzdem sehr viel mitnehmen. Wenn du möchtest findest du einen Weg.

    Sonnige Grüße und weiterhin viel Glück mit der Vermietung

    Björn

  8. Hallo,
    Super Artikel und toll das alles so glatt gelaufen ist. Aber Prenzl-Berg ist als absoluter Vermieter-Markt auch der Idealzustand.
    Mit meiner Hausverwaltung ist vereinbart, dass sie sich auch um den Mieterwechsel kümmern. Also kein Stress mit Mietvertrag und Übergabeformalitäten. Das ist natürlich eine individuelle Kosten- und Verhandlungsfrage. Die müssen ja eh ihre Mieter-(Stamm)-Daten ändern. Kritisch bei der Vermarktung aus der Ferne ist nur die Umsetzung von Besichtigungen, wenn der Vormieter bereits ausgezogen ist.
    Beste Grüße

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