Mein Ziel: Die finanzielle Freiheit

Bis vor einigen Jahren wusste ich nicht einmal, dass finanzielle Freiheit für uns Normalsterbliche existiert. Na klar, es gibt die Bill Gates dieser Welt, die Lottogewinner, die Ronaldos, die Rockstars, die Heidi Klums. Diese Kameraden brauchen nicht mehr zur Schippe zu greifen um den Pauschalurlaub auf Gran Canaria zu bezahlen. Die haben ausgesorgt, wie es so schön heißt. Arbeiten ist optional.

Der Rest der Truppe muss sich morgens den Wecker stellen und brav über 40 Jahre bis zur Rente knüppeln. Im zarten Alter von 60+ werden endlich die Früchte der Arbeit genossen. Dann kann man all die Sachen machen für die vorher nie Zeit war. Die Kinder sind aus dem Haus, die Hütte ist abbezahlt, die letzte Rate für den BMW überwiesen. Jetzt geht die Post ab!

Mmmh, ganz ehrlich, irgendwie klingt das nicht wirklich verlockend. Klar, die heutigen 60- oder 70-Jährigen sind die früheren 50-Jährigen – oder so ähnlich. Aber wie viel Energie hat man wirklich noch komplett neue Sachen anzustoßen? Wie lange macht die Gesundheit noch mit? Und selbst wenn das passt, 40+Arbeitsjahre sind eine verdammt lange Zeit um mit seinem selbstbestimmten Leben, ohne Arbeitgeber, zu beginnen.

Was ist überhaupt Finanzielle Freiheit?

Was ist die Lösung? Du hast es bestimmt schon erraten. Finanzielle Freiheit, je eher desto besser.

Finanziell Frei sein (oder Finanziell Unabhängig sein) bedeutet nicht mehr aktiv für seinen Lebensunterhalt arbeiten zu müssen. Das benötigte Geld zum Leben wird vollständig vom passivem Einkommen gedeckt. Passives Einkommen zeichnet sich dadurch aus, dass ein Geldstrom erzeugt wird, der keine oder kaum Arbeit benötigt. Ich rede hier von Zinsen, Dividenden, Mieteinnahmen oder z.B. Tantiemen.

Im Klartext: Du musst jetzt nicht mehr morgens um acht Uhr im Großraumbüro aufschlagen und Dir mit Filterkaffee den Tag schön saufen. Stattdessen überlegst Du Zuhause auf der Terrasse beim Cappuccino wie Du den Tag gestaltest. Statt am Zahltag sehnsüchtig auf das Gehalt von der Maloche zu warten lieber die Dividendeneinnahmen vom Indexfonds und die Mieteinnahmen von der Zweizimmerwohnung im Prenzlauer Berg checken. Statt Dich mit dem nervenden Kollegen und dem anspruchsvollen Chef rumzuschlagen lieber selbst aussuchen, mit wem man den Tag verbringen möchte.

Du siehst worauf ich hinauswill. Doch wie kann ich die Finanzielle Freiheit erlangen? Ich bin weder ein Geek wie Bill Gates, noch habe ich das Lottoglück der Oma aus Florida. Ich kann weder einen Freistoß in den Willi zimmern wie Ronaldo noch habe ich den Hang zum Weltfrieden wie Bono. Die attraktiven Beine einer Heidi Klum habe ich meiner Meinung nach schon, aber Geld für einen Catwalk wollte mir noch keiner zahlen.

Es kann so einfach sein

Aber das ist auch kein Problem. Auch Du und ich können die Finanzielle Freiheit erlangen. Es bedarf allerdings einer gewissen Einstellung, eines Verständnisses von Finanzen und, am wichtigsten, der Disziplin es auch durchzuziehen. Der Grundstock wird durch gesteigerte Einnahmen, sparen und investieren gelegt. Die Magie der Zinseszinsen wird dann den Rest erledigen.

Mein Ziel ist es so bald wie möglich, solange ich noch frisch und knackig bin, die finanzielle Freiheit zu erlangen. Dann werde ich ein selbstbestimmtes und damit glücklicheres Leben führen. Begleite mich auf meinem Blog dieses Ziel zu erreichen.

 

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8 Kommentare

    1. Besten Dank, Freigeist. Ich bin ziemlich erleichtert endlich online gehen zu können. Es hat sich dann doch alles ziemlich hingezogen mit der Erstellung des Blogs. Ich freue mich schon auf weitere Kommentare von Dir.

  1. Hallo Nico,
    Disziplin ist sehr sehr wichtig beim Weg zur Finanziellen Freiheit. Die wenigsten können wohl so ein Ziel über 5 bis 10 Jahre verfolgen, dabei ist es ein schönes Ziel und man wird flexibler im Leben, sobald man das Ziel erreicht hat. Wenn man will, kann man sich dann auch mehr sozial engagieren – auch ehrenamtlich – was bei einem 9 to 5 job von Mo-Fr vielleicht nicht so möglich ist. VG, Markos

    1. Moin Markos,

      sehe ich genauso. Mich motivieren ungemein die monatlichen Dividenden- und Mieteinnahmen. Dann sehe ich, dass sich etwas bewegt. Ausserdem führe ich ein Haushaltsbuch indem ich auch mein Nettovermögen verfolge. Ist einfach schön zu sehen wie sich das jeden Monat erhöht (obwohl ich zugeben muss, dass in den letzten Monaten die Tendenz eher nach unten ging durch den Kursverfall 🙂 ).

      VG, Nico

  2. Hi,
    lustige Schreibe, sehr guter Humor…… du hast das Zeug zum Starautor!!! xD Meiner Meinung nach liegt die Schlüsselaussage darin, ein gutes Verständnis & Gespür für Finanzthemen zu entwickeln, sich ein realistisches Ziel zu setzen und konsequent einer Strategie zu folgen. Dann kanns doch eigentlich nur noch schief… ähm gut gehen oder? Dein Humor steckt an… Auf der anderen Seite gehe ich nicht konform mit der Aussage, dass wenn man die Finanzielle Freiheit einmal erreicht hat, man sich zurücklehnen und kaum mehr was machen muss, weil ja die Einnahmen dann sozusagen passiv zufließen. Man lebt vielleicht stressfreier aber tun sollte man immer was, denn sich nur in Sicherheit zu wägen, kann irgendwann böse enden. Just my 2 cents… 🙂

    1. Nach dem Erreichen der finanziellen Freiheit werde ich auch noch weiteren interessanten Tätigkeiten nachgehen. Sonst würde ich auch in ein Loch fallen (und unglücklich werden!). Dabei werde ich mit Sicherheit auch noch Geld verdienen in irgendeiner Art und Weise. Von daher mache ich mir auf der finanziellen Seite keine Sorge. Die Herausforderung wird eher sein, den Fokus neu auszurichten und Tätigkeiten zu finden, die mich glücklicher machen. Die Gefahr in ein Loch zu fallen, wenn der Arbeitsalltag wegbricht, ist nicht zu unterschätzen. Vielleicht ist Teilzeit eine Option für ein Jahr oder zwei. Mach schauen.

      1. Ich kann es nicht verstehen, wenn immer wieder die Sprache davon ist, in „ein Loch zu fallen“ wenn die Arbeitstätigkeit wegfällt.

        In ein Loch fällst du meiner Meinung nach nur, wenn du nicht mehr das machst, was dir Spaß macht, ergo dir innerlich etwas fehlt. Wenn dir eine Sache aber Spaß macht, dann wirst du die Tätigkeit auch als finanziell Freier sowieso weiterhin ausüben. Dann aber unter neuen Spielregeln, nämlich deinen Spielregeln und nicht denen deines Chefs bzw. des Unternehmens. Möglicherweise auf Hobby-Ebene oder als lockeres (Klein-)Unternehmen. Gut, wenn du beruflich Soldat warst, wird das mit dem selbstständig natürlich schwer 😉

        Wenn du nach Arbeitsaufgabe aber nicht in ein Loch fällst, dann war die Entscheidung aber insgesamt richtig, weil du dann vielleicht tatsächlich im Job nur deine Lebenszeit verschwendet hast und die neue Freizeit für Tätigkeiten aufwenden kannst, die dich wirklich erfüllen.

        So oder so, dürfte es dieses „Loch“ in meiner Welt eigentlich in der Theorie nicht geben.

        Grüße

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