Glücklich, fit und sexy?

Es war mal wieder einer dieser Momente.

Anfang der Woche, als ich entspannt bei einem alkoholfreien Alster die Olympiaübertragung aus Rio schaute.

Turmspringen der Männer.

Eines schicke ich direkt mal voraus. Dieser Sport begeistert mich nicht wirklich. Als alter Freibad-Arschbomben-König, ist mir das Konzept suspekt, beim Eintauchen so wenig Wasser wir möglich spritzen zu lassen.

Aber schließlich ist es Olympia. Da sehe ich es als meine patriotische Pflicht, auch mal den Randsportarten meine Aufmerksamkeit zu schenken.

Mein Fokus schweifte jedoch recht schnell ab. Statt der akrobatischen Sprünge betrachtete ich eher den Körperbau der Kameraden. Zwei Sachen vielen mir direkt auf.

Erste Erkenntnis:

Warum tragen die alle diese viel zu knappen Höschen? Können die nicht wenigsten die Ritze abdecken? Das muss doch nicht sein. Ignorieren geht nicht. Ist wie bei einem schweren Unfall auf der Autobahn. Schön ist es nicht, aber hingucken muss man trotzdem.

Zweite Erkenntnis:

Die Jungs sind echt in Schuss! Durch die Bank weg gestählte Körper mit beindruckenden Six-Packs. Das muss ich neidlos anerkennen.

Ein widerlicher Kläffer

Und genau dann kam dieser Moment, in dem mein Blick sich langsam auf meinen eigenen Ranzen richtete.

Naja, ein Six-Pack ist da sicher auch irgendwo versteckt. Es ist in meinem Fall nur so verdammt schüchtern. Traut sich einfach nicht raus. Feigling!

Vielleicht sollte ich mir noch mal einen Ruck geben und das Trainingspensum etwas anziehen. Wieder mehr Gas geben, bei Sport und Ernährung.

Denn eines steht außer Frage: Wenn ich erst mal den inneren Schweinehund überwinde, dann wird die Zunahme an körperlicher Aktivität direkt und ausnahmslos positive Effekte auf mich haben.

Sport ist mit das Beste, was ich für mich tun kann.

Hübscher Nackedei

Warum ich mir da so sicher bin, kann ich Dir gut an drei der Auswirkungen zeigen.

Am allerwichtigsten: Sport macht Dich glücklicher.

Zur Erinnerung, der einfachste Weg zum Glück, ist alles zu vermeiden, was Dich unglücklich macht. Sport ist gut für Deine Gesundheit. Durch ein gesundes Leben ersparst du Dir eine ganze Latte von gesundheitlichen Problemen, die Dich unglücklicher machen würden.

Regelmäßige Betätigung hat immense Auswirkungen auf Dein körperliches Wohlbefinden. Du kannst Dir das Immunsystem eines sibirischen Hirtenhundes antrainieren, wenn Du denn nur willst.

Diabetes, Herz- oder Gefäßkrankheiten? Bluthochdruck oder sogar Krebs? Fettleibigkeit? Die Risiken lassen sich alle durch ein regelmäßiges Workout reduzieren. Als Sahnehäubchen oben drauf, gibt es noch die regelmäßige Ausschüttung von Glückshormonen.  Die wirken sich auch positiv auf Dein geistiges Wohlbefinden aus – ein natürliches Anti-Depressivum sozusagen.

Auch nicht zu vernachlässigen: Sport hält Dich fit.

Du erweiterst Deinen Spielraum und kannst deutlich mehr schöne Erfahrungen sammeln, als Dein unfittes Ich es tun könnte.

Statt mit der Seilbahn auf den Berg, lieber raufkraxeln. Statt Strandurlaub, vielleicht doch die Rad-Tour. Statt Briefmarken kleben, besser Tango tanzen.

Das heißt nicht, dass Seilbahn, Strandurlaub und Briefmarken kleben Dich nicht erfüllen können. Aber durch Deine körperliche Fitness erweiterst Du einfach Deinen Optionen.

Und zu guter Letzt: Sport macht sexy.

Lassen wir uns nicht lumpen. Die allermeisten von uns haben das gleiche Ziel, irgendwo gut versteckt im Hinterköpfchen:

Ich möchte nackt gut aussehen!

Ein trainierter Körper wirkt einfach anders auf unsere Mitmenschen.

Schwachschnacker

Glücklicher, fitter und sexier?

Klingt für mich erst mal ziemlich gut.

Warum tun wir uns so schwer damit, regelmäßig Sport zu treiben?

Neben vielen kleinen Ausreden gibt es zwei Hauptgründe, die ich immer wieder höre:

  • Ich habe keine Zeit!
  • Es kostet zu viel Kohle!

Mit Verlaub, beides ist Firlefanz. Mumpitz. Pipifax. Oder einfach nur Schwachschnack.

Warum ausreichend Sport weder zeitraubend noch teuer sein muss, zeige ich Dir jetzt an drei persönlichen Beispielen.

1) Muskelaufbau im Home Gym

Kraftsport ist sehr, sehr wichtig. Leider machen nur die wenigsten gezielt Kraftsport, um so ihr Muskelkorsett zu stärken. Es hilft Dir nicht nur leistungsfähiger und letztendlich gesünder zu werden. Kraftsport ist auch ein wichtiger Treiber um Fett zu verbrennen.

Muskeln kannst Du mit Deiner Geldanlage vergleichen. Beides sind kleine Arbeiter die unermüdlich und ohne Pausen für Dich ackern.

Ohne Dein Zutun vermehrt sich Dein Erspartes wie von selbst durch den Zinseszinseffekt. Deine Muskeln wiederum erhöhen Deinen Kalorienverbrauch und lassen so Deine Fettpolster schmelzen. Nicht nur wenn Du sie aktiv anspannst, sondern auch wenn Du gerade mit einem Alster in der Hand Turmspringer in viel zu engen Höschen betrachtest.

Aber (!!) Fitnessstudios sind teuer und es kostet Zeit dort hinzufahren und zu trainieren. Das stimmt natürlich erst mal.

Auch ich habe mich in meinem Leben bestimmt schon in einem halben Dutzend Studios angemeldet. Habe einige Monate trainiert wie ein Berserker. Dann kam irgendwann der Knick und spätestens ab Sommer war dann Feierabend.

Mitgliedschaften im Fitnessstudio sind echt eine fiese Sache.

Was ist also die Lösung?

Hole das Fitnessstudio zu Dir nach Hause. Das muss weder viel Geld kosten, noch viel Platz wegnehmen. Für uns Normalsterbliche reicht es völlig aus, 2-3 Mal die Woche für jeweils 30 Minuten ein intensives Training mit Gewichten zu absolvieren.

Mach das direkt nach dem Aufstehen oder wenn Du nach Hause kommst oder vor dem Schlafengehen. Wann auch immer. Den Zeitaufwand wirst Du kaum merken.

Mein Home Gym habe ich mir auf Ebay Kleinanzeigen zusammengekauft. Alles zusammen hat so um die 125 Euro gekostet.

Mein Home Gym
Mein Home Gym

Es reichen aber zum Anfangen erst mal zwei Kurzhanteln mit ein paar Kilo Gewichten. Damit lässt sich schon ein umfangreiches Trainingsprogramm zusammenstellen.

Ich versuche 3-mal die Woche morgens zu trainieren. Das mache ich entweder alleine, bevor Heiermann morgens aufwacht, oder eben gemeinsam mit ihm, wenn er einen frühen Start in den Tag hinlegt. Die kleinen 1-Kilo Hanteln auf dem Bild vorne sind übrigens von Heiermann. Der trainiert mit seinen zweieinhalb Jahren jetzt schon wie ein Mini-Arni.

Das Internet ist voll von Seiten, auf denen Du dir Trainingspläne zusammenstellen kannst. Falls Du Sie noch nicht kennst, kann ich Dir die Seite von Mark Maslow, Marathonfitness, empfehlen. Das ist die einzige Fitness-Seite, auf der ich einen Newsletter abonniere.

Für die richtige Ausführung der Übungen empfehle ich Dir Frédéric Delaviers „Der neue Muskel Guide“. Daraus stelle ich mir mein Trainingsprogramm zusammen.

2) Kardiotraining auf dem Fahrrad

Seit dem wir in unser Eigenheim gezogen sind, fahre ich die 11 Kilometer zur Arbeit mit dem Fahrrad – egal bei welchem Wetter.

Das war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Hier hatte ich bereits ausführlich darüber berichtet.

Durch das tägliche Radfahren

  • Verbrenne ich Fett,
  • Spare ich Geld,
  • Habe ich fast immer gute Laune, wenn ich ins Büro oder nach Hause komme,
  • Stärke ich mein Immunsystem und bin daher fast nie krank,
  • Genieße ich täglich den Glücksrausch, der durch die Endorphine freigesetzt wird,
  • Spare ich Zeit und
  • Schone ich die Umwelt.

Dies hier ist mein treuer Begleiter, auf dem ich jedes Jahr über 2.500 Kilometer zurücklege.

Treuer Begleiter, egal bei welchem Wetter
Treuer Begleiter, egal bei welchem Wetter

3) Kardiotraining durch Laufen

Laufen ist seit meiner Bundeswehrzeit, als mich Oberfeldwebel Hönecke über das Laufen lehrte, eine große Leidenschaft.

Egal ob kurze Distanzen, Marathons, Geländeläufe oder irgendwelche Matschgeschichten. Ich bin für alle Schweinereien zu haben.

Für mich bedeutet Laufen Freiheit und Entspannung zugleich.  Ich kann dem Alltag entfliehen und meine Gedanken kreisen lassen.

Das wirklich schöne am Laufen ist die freie Zeiteinteilung. Du kannst jede freie Stunde nutzen, um Dir schnell die Schuhe anzuziehen und loszurennen. Selbst im vollsten Terminkalender findet sich noch Raum für ein regelmäßiges Lauftraining.

An den Wochenenden habe ich durch die Lütschen wenig Zeit zum Laufen. Von daher habe ich mir vorgenommen, immer mal wieder von der Arbeit nach Hause zu joggen, statt mit dem Fahrrad zu fahren.

Die Kosten sind beim Laufen wirklich zu vernachlässigen. Dies ist ein Bild von meinen derzeitigen Laufschuhen.

Durch dick und dünn
Durch dick und dünn

Die haben die besten Tage schon hinter sich. Ich schätze die Abnutzung auf mindestens 1.000 Laufkilometer. Und sie tun immer noch gute Dienste. Du brauchst keine teure Ausrüstung um Dich durch Laufen fit zu halten.

Wenn joggen nicht so Dein Ding ist, kannst Du stattdessen auch (Nordic-) Walken oder einfach eine S-Bahn-Station früher aussteigen und den Rest zur Arbeit zu Fuß gehen. Alles passt. Hauptsache Du legst Strecken auf Deinen eigenen Füßen zurück.

Schwing Deinen Hintern aus dem Sessel!

Den positiven Einfluss von körperlicher Betätigung kann man gar nicht hoch genug einschätzen.

Dich körperlich fit zu halten, muss nicht viel kosten. Das zeigen die Beispiele oben.

Zeitlich finden sich immer Wege, ein Training in den Tagesablauf zu integrieren. Ich komme in einer normalen Woche, ohne Urlaub oder Dienstreisen, auf 5-7 Stunden Sport. Und das neben Job, den Lütschen und diesem Blog.

Der Trick ist, den Sport so in Deinen Alltag einzubauen, dass es zur Gewohnheit wird.  Nicht alles von heute auf morgen, sondern in kleinen Schritten. Irgendwann nimmst Du es gar nicht mehr war, dass Du Dich gerade körperlich betätigst. Oder Du vermisst es sogar. So geht es mir mittlerweile, wenn ich mal den Bus zur Arbeit nehmen muss und mein Rad stehen lasse.

Ich hoffe dieser Beitrag hat Dich jetzt richtig motiviert wieder ordentlich in die Pedalen zu treten. Wenn Du glücklicher, fitter und sexier werden willst, dann nichts wie ran!

 

Wie hältst Du Dich fit? Auf wie viele Stunden Bewegung kommst Du pro Woche? Hast Du noch Tipps, wie ich mich fit halten könnte? Ich freue mich schon auf Deinen Kommentar!

 

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16 Kommentare

  1. Hi Nico,
    Respekt für deinen „Patriotismus“. Früher habe ich mich auch ganz gerne nebenbei berieseln lassen bei sportlichen Großereignissen Heute fehlen mir dafür Motivation, Zeit und Interesse.
    Rudern, Reiten und Judo sind nicht mein Ding. Fussball schon, aber nicht die D-Mannschaften (und warum pöhlen die überhaupt bei Olympia?). Und Schießen müsste aus meiner Sicht verboten werden. Sarkasmus pur, dass Deutschland hier sehr erfolgreich ist…
    Jetzt aber zu deinem Betrag 🙂
    Sport erfodert kein großes Talent, sonder schlicht und einfach Disziplin. Genauso wie das Sparen und das langfristige Investieren.

    Viele Grüße
    Felix

    P.S. Danke für die Motivation. Heute Abend hole ich mal wieder die Laufschuhe raus. Wenn die Motivation bis dahin nicht im Wochenende ist 😉

  2. Hallo Nico,

    5-7 Stunden Sport pro Woche sind schon eine ordentliche Hausnummer.
    Ich nehme an, du zählst hier dein tägliches Radfahren dazu? Oder geht das noch mal extra?
    Aber dessen ungeachtet: Tolles Pensum. Dafür Daumen hoch!

    Das Home Gym ist zweifellos für Anfänger eine mögliche Lösung. Allerdings können auf deinem exemplarischen Home Gym entscheidende Verbundübungen, die gerade für Anfänger wichtig sind, nicht trainiert werden:
    Insbesondere Langhantel-Kniebeugen, Kreuzheben, Klimmzüge und die Schulterpresse.
    Das sind aber leider genau die Übungen, die für den von dir erwähnten Muskelgürtel im Torso-Bereich unendlich wichtig sind.
    Deshalb muss man fairerweise einschränken: Ein Home Gym kann man sich für relativ wenig Geld einrichten, aber es sind eben doch deutlich mehr als deine 125 Euro. Man sollte schon etwas in Richtung 600-800 Euro und auch etwas mehr Wohnraum investieren.
    Allerdings rentiert sich beides binnen 1-2 Jahren durch die ersparten Mitgliedsbeiträge.
    Andernfalls sollte man dann doch lieber auf ein kleines, aber familiär geführtes Studio zurückgreifen.

    Viele Grüße

    Oliver

    1. Moin Oliver,

      in den 5-7 Stunden ist das Radfahren schon mit drin. Ich fahre Montag bis Freitag (außer Dienstreisen/Urlaub) jeweils 1 Stunde Fahrrad. Eine halbe Stunde hin zur Arbeit – entspannt und eher bergab. Dann nach der Arbeit volle Pulle und bergauf nach Hause. Dort angekommen flitze ich dann fröhlich pfeifend unter die Dusche und kümmere mich anschließend um die beiden Kleinen und Frau Finanzglück.

      Beim Home Gym verstehe ich nicht, warum Du so viel Geld ausgeben würdest. Gerade die Übungen, die Du aufgezählt hast (und die alle in meinem Trainings-Programm vorkommen), brauchst Du maximal eine Langhantel (geht zur Not aber auch mit zwei Kurzhanteln) und ein paar Gewichte. Klimmzüge sind etwas tricky. Aber da kannst Du für die gleichen Muskelgruppen auch leicht verändert mit Hanteln arbeiten – oder einfach günstig eine Stange für die Tür kaufen.

      Ich würde sogar noch weiter gehen. Selbst wenn ich diverse Geräte hätte (auf die Du mit Deinen 600-800 Euro glaube ich anspielst), würde ich sie nicht nutzen. Das sind für mich eher Staubfänger. Ein Bank ist das Einzige, was ich für kaufen würde, weil sie universell einsetzbar ist, nicht viel kostet und eingeklappt nur sehr wenig Platz wegnimmt.

      Aber hier gibt es bestimmt viele andere Meinungen zu, je nachdem welcher Trainingsphilosophie gefolgt wird. Wer noch gar keinen Kraftsport macht, für den reicht es erstmal mit ein paar Hanteln und Gewichten anzufangen, statt gleich die 600 Euro Anlage zu kaufen.

      VG, Nico

    2. Meine Bank sieht ähnlich aus, mit ein paar Scheiben mehr und ’ner Klimmzugstange an der Decke. Is ’ne poppelige Kettlerbank (allerdings Verstärkungen eingeschweißt) und die Gewichte sind gebraucht zusammengekauft. Immer wenn nötig zwei zwanziger Scheiben mehr. Ich trainiere NUR Bank & Schulterdrücken, LH-Rudern, Kniebeuge, Kreuzheben und Klimmzüge mit Gewicht. Das kann man alles locker zu Hause machen ohne Studio und Trainer und hat keine 200 € gekostet.

      Gruß Mathias

  3. Zum Thema Gesundheit mache ich mir in letzter Zeit auch viele Gedanken. Ein Glück, dass es mein Fahrrad gibt. Im Winter kommt das aber wieder in den Keller..

    Meine mühevoll abgenommenen Kilos letztes Jahr kamen alle dieses Jahr trotzdem wieder drauf. Zu wenig Sport, zu ungesunde Ernährung. Wenn ich beim Sport so motiviert wäre, wie bei Finanzthemen, wäre vieles einfacher. Ich versuche zumindest im Alltag in Bewegung zu bleiben (Treppen statt Aufzug), möglichst viel laufen statt Bahnfahren. Ist noch nicht optimal, aber ich arbeite dran.

    Habe mir übrigens auch zufällig das Turmspringen angeschaut und nicht schlecht gestaunt. 😀

    1. Hi Jenny,

      „Wenn ich beim Sport so motiviert wäre, wie bei Finanzthemen, wäre vieles einfacher.“

      Das kann ich nur zu gut bestätigen. Ich setze mir jedes Jahr eine Handvoll Ziele und schau dann vierteljährig, wie es so läuft. Bei den finanziellen Zielen klappt es regelmäßig während ich z.B. beim Gewichtsziel regelmäßig vorbeibrettere. Ist irgendwie viel schwieriger.

      VG, Nico

      1. Ich denke mir, dass meine Bequemlichkeit sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Durchs „Nichtstun“ kann man auf der Ausgabenseite viel Geld sparen (nicht jeden Abend durch die Bars streifen, ETFs statt Daytrading), aber auch Geld verlieren (wenn man nicht seine Versicherungsbeiträge und Co. im Auge behält). Auf gesundheitlicher Ebene ist das Bequemlichkeit hingegen dein schlimmster Feind.

  4. Hallo,

    Ich glaube sogar, dass es nicht mal die Hantelbank etc braucht. Mit Körpergewicht Training kann man alle wichtigen Muskelgruppen abdecken. Man muss sich vielleicht ein bisschen intensiver auf die Suche nach Übungen begeben. Doch die gesparten Euros ist mir zumindest die Zeit auf jeden Fall wert.

    Ansonsten bin ich echt beeindruckt, wie viel Sport du pro Woche schaffst. *thumbsup*

    Liebe Grüße
    Florian

    1. Hi Florian,

      ganz ohne Gewichte ist auch super. Die besten Übungen sind immer noch good-old Liegestütze und Kniebeugen. Dazu auf der Wiese noch ein paar Burpees und dann hast Du eigentlich schon mal ein gutes Grundprogramm, was sich noch verfeinern lässt.

      Das mit dem „schaffen“ ist so eine Sache. Der Löwenteil meines Sportpensums kommt vom Radfahren. Da muss ich mich nicht für anstrengen oder mich überwinden. Im Gegenteil – ich würde sogar Geld dafür zahlen, wenn ich müsste (statt z.B. Auto oder Bus/Bahn). Laufen ist einfach so eine Sache bei mir. Das liebe ich, komme aber leider kaum noch dazu. Einzig sich um 6 Uhr den Wecker zu stellen um mit Gewichten zu trainieren braucht wirklich Überwindung.

      VG, Nico

  5. Hallo Nico,

    Super Thema, kam gerade zur rechten Zeit! Danke ;):

    Unsere Tochter kämpfte gerade mit uns – sie wollte keinen Mittagsschlaf machen. Wir hörten sie in ihrem Zimmer protestieren und lagen völlig erschöpft ( wohl bemerkt k.o von dem Einschlaftheater ) auf dem Bett…
    Als mein Freund mir dann den Artikel mit einer Begeisterung vorlas und du uns damit so motiviert und animiert hast, dass wir unsere Tochter aus dem Bett geholt haben und wir drei raus in die Natur gefahren sind….

    ….so haben wir unserer Sportprogramm mit der Familie durchgezogen, waren am Abend noch erschöpfter, aber glücklich 🙂

    Heute ging es dann weiter… Wir haben ein morgendliches Fitnessprogramm entwickelt;)

    Normalerweise hat jeder von uns zwei Tage in der Woche, die er zum Sport machen nutzt. Doch man hat echt Mühe damit, sie in regelmäßigen Abständen einzuhalten. Da ist ein festes Sportprogramm, verbunden mit dem „Alltag“ natürlich um einiges effektiver!

    …denn dann überlistet man noch den “ innere Schweinehund“, der tausende Ausreden findet, warum man gerade heute kein Sport machen kann…

    Fazit: Man wird gemütlicher, bekommt Rückenschmerzen, die man wiederum als Ausrede nimmt, keinen Sport zu machen. Zu den Rückenschmerzen kommen dann noch Knieschmerzen… und so beginnt ein endloser Kreislauf….

    Und zu guter Letzt braucht der Mensch so Leute wie dich (idealerweise auch gegenseitige Motivation in der Partnerschaft, aber das ist ein anderes Thema… zumal ja doch jeder für sich selber verantwortlich ist;)) die auf unterhaltsame Art und Weise ein Thema thematisieren, das zum Nachdenken anregt und sie motiviert, Dinge aus einer anderen Sichtweise zu sehen… oder einfach nur das „verlorene Denken“ wieder hervorzuholen…

    Viele Grüße,
    Lia

    1. Mensch Lia, was für ein lieber Kommentar!

      Erschöpft von den Kindern auf der Couch liegen kenne ich nur zu gut. Die Kleinen können ganz schön schlauchen. Umso schwerer tue ich mir dann manchmal, noch mal den Rechner hochzufahren und (kreativ) einen Beitrag zu schreiben.

      Kommentare wie Deiner hier bestärken mich dann aber doch weiterhin fleißig zu posten.

      Alles Gute, Nico

  6. Moin,
    also sportlich fit halte ich mich mit allem was so geht an Bewegung. Vorrangig aber alles was mit Triathlon zu tun hat. So komme ich im Schnitt aktuell auch auf die 5-7 Stunden pro Woche Training. Aber ist dieses Jahr auch ein echt schlechtes Jahr für mich persönlich. Normalerweise war ich immer um die 10-15. Manche Wochen sogar um die 30 im Urlaub. Aber ist dann auch mehr Hobby als nur fit halten.

    Mich persönlich haben die Kraftübungen mit dem eignen Körper mittlerweile sehr überzeugt. Kosten nichts und kann man überall machen. Somit hat man auch nicht die Ausrede: „Habe ja nichts hier“. Und Muskelkater hat man auch danach.

    Ansonsten wohl einfach einen festen Termin fest machen und damit arbeiten.

    Gruß,
    mafis

  7. Hallo Nico,
    ich habe dafür Kieser (2x die Woche), restliche Werktage wird morgens vor gejoggt, bevor der Arbeitstag beginnt.
    Warum Kieser? Weil es Geld kostet und deshalb muss man hin. 😉 So eine Bank zu Hause kann man viiiiel besser ignorieren…
    Aber letzendlich ist es egal ob Kiser, eigenes Studio oder „nur“ die Schwerkraft. Hauptsache man macht was und das regelmäßig.
    Eine Buchempfehlung von mir: Werner Kiesers „Die Seele der Muskeln“. Klingt eotherischer als es ist – er erklärt einfach nur, warum Kraftraining so wichtig ist und dass es ganr nicht darum geht stundenlang im Studio zu sein, sondern 30 Minuten reichen völlig. Die Übungen müssen aber korrekt augeführt werden.
    Na ja, wie beim Geldanlegen eben.

    Gruß
    Finanzwesir.

    PS: Das mit den Kindern wird bald anders. Vielleicht nicht besser, aber anders 😉

    1. Hallo Albert,

      Die Seele der Muskeln werde ich mir mal einverleiben. Habe ich gerade in meiner Bibliothek vorbestellt. Meine Präferenz sind auch 30 Minuten Workouts (am Morgen) mit hoher Intensität. Da hat man den ganzen Vormittag etwas von.

      VG, nico

  8. Ich persönlich kann beim Training zu Hause den inneren Schweinehund nur kurzzeitig überwinden, seitdem ich im Studio angemeldet bin, trainiere ich auch relativ regelmäßig (ebenfalls reines Krafttraining bei Kieser). Und seit diesem Jahr fahre ich auch dreimal die Woche mit dem Rad zur Arbeit. Damit bin ich dann bei 2 x 30 Minuten (Kraft) + 6 x 25 Minuten (Ausdauer) Sport. Das muss reichen.

    Und für absolute Anfänger halte ich ein Training unter Aufsicht für nicht das verkehrteste auf der Welt.

    1. Moin Mitro,

      Mit dem Sportpensum liegst Du ganz weit vorne. Die Kunst ist die Regelmäßigkeit. Lieber zweimal die Woche 30 Minuten Kraftsport als fünfmal die Woche 1 Stunde und dann nach zwei Monaten aufgeben.

      VG, Nico

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