Die sieben goldenen Regeln eines Family Office

Heute liest Du etwas wahrlich Ungewöhnliches.

Ich schreibe über einen Artikel einer Tageszeitung.

Warum ist das ungewöhnlich? Ich lese keine Tageszeitungen. Oder besser gesagt, ich versuche es zu vermeiden.

Die allermeisten Tagesnachrichten – egal ob aus einer Zeitung oder Online gelesen – habe ich bereits nach wenigen Tagen wieder vergessen. Es ist ein Informations-Hintergrundgeräusch. Nicht mehr.

Wenn ich denn mal bei den gängigen Online-Portalen hängen bleibe, dann ist es aus purer Unterhaltung. Oder damit ich gerüstet bin, beim Grill-Schwätzchen meinen Senf dazu geben zu können.

Meinen Informationsbedarf decke ich stattdessen mit wöchentlich aufgearbeiteten und gut recherchierten Publikationen. Den Economist abonniere ich schon seit 15 Jahren. In den letzten Monaten ist zur Probe das Time Magazine dazugekommen. Es ist immer gut zu wissen, was Burschen auf der anderen Seite vom Teich so aushecken.

Es gibt allerdings eine täglich erscheinende Publikation im deutschsprachigen Bereich, die für mich heraussticht.

Das Handelsblatt

Manchmal liegt eine Ausgabe bei mir auf der Arbeit herum. Je öfter ich reinschaue, desto besser gefällt es mir. Nicht die normalen Artikel, sondern die oft gut recherchierten und aufgearbeiteten Titelgeschichten.

Anlegen wie die Reichen

Das war der Titel der Wochenendausgabe vom 24.6.2016.

Die Autoren haben Interviews mit diversen Family Offices geführt. Dabei wollten sie herausfinden, wie vermögende Familien es anstellen, über Generationen hinweg ihr Vermögen nicht nur zu erhalten, sondern auch zu mehren.

Diese Aufgaben übernehmen für die Reichen meist Family Offices. Davon gibt es in Europa über 4.000. Ungefähr 750 davon widmen sich ausschließlich dem Vermögen einer einzigen Familie.

Anders als zum Beispiel bei Hedgefonds, steht hier der langfristige Blick im Vordergrund. Also keine quartalsweise Rendite-Optimierung. Es wird in Dekaden gedacht.

Dabei schöpfen Family Offices aus dem Vollen. Sie decken das ganze Spektrum der Anlagemöglichkeiten ab.

Hochspekulative Hedgefonds, aktiv und passiv verwaltete Aktienfonds, Immobilien, Anleihen, direkte Unternehmensbeteiligungen (Private Equity), Edelmetalle, Agrarland oder Wälder, Kunst, …

Es gibt kaum Grenzen.

Die sieben goldenen Regeln

Auch ich möchte die Rendite meiner Geldanlagen langfristig optimieren. Mir sind kurzfristige Vermögensschwankungen schnuppe. Der lange Atem zählt.

Kann ich hier etwas von den Reichen lernen? Wie legen die großen Dynastien über Generationen hinweg ihr Geld an? Was sind die Erfolgsrezepte?

Der Artikel hatte mir einen interessanten Einblick gewährt.

Die Autoren haben aus den Gesprächen mit den Vermögensverwaltern diese sich immer wiederholenden sieben goldenen Regeln abgeleitet.

Regel 1: Krisen muss man aussitzen

Das ist der klassische Fehler vieler Privatanleger. Bei Krisen liegen die Nerven blank. Sobald die Märkte in die Knie gehen, werden massiv Wertpapiere abgestoßen. Papierverluste werden so realisiert. Und das gerne nahe dem Tiefpunkt des Marktes. Der rechtzeitige Einstieg wird dann regelmäßig verpennt.

Buy high, sell low.

Ökonomische Krisen kommen und gehen. Das gehört zu der DNA der Märkte wie der volle Bart zum Isländer (wer liebt sie nicht in diesen Tagen!).

Das Paradebeispiel ist der Aktienmarkt. Auf Euphorie folgt Crash folgt Euphorie folgt Crash folgt… Es ist immer das gleiche, sich wiederholende, Muster. Seit Jahrhunderten.

Was also tun, wenn es Dir eine Delle ins Depot haut?

Bloß nicht verkaufen. Halt die Füße still. Mache einfach weiter wie bisher.

Das ist leichter gesagt als getan. Psychologisch schreit unser Gehirn danach, bloß keine Verluste zu erleiden. Wir neigen zur Panik. Hier sind professionelle Vermögensverwalter wohl besser aufgestellt.

Wie gehe ich mit Marktbereinigungen oder sogar handfesten Crashs um? Ich verkaufe einfach niemals. Es wird nur noch zugekauft. Das erleichtert die Geschichte ungemein.

Regel 2: Diversifizieren ist Trumpf

Wie hat Oma immer so schön gesagt?

Lege nicht alle Eier in einen Korb.

Vielleicht war der Spruch doch nicht Oma.

Alle Geldanlagen unterliegen Zyklen und damit Volatilität. Das ist erst mal kein Problem, solange Du nicht all Dein Erspartes in nur einer Investition konzentriert hast.

Es gilt also das gleiche Prinzip wie beim Glatteis in Deiner Auffahrt. Streue möglichst breit. Wenn Du das Salz nur konzentriert auf einer Stelle verteilst, fällst Du irgendwann auf die Schnauze.

Sollte es zum Totalausfall oder einer längeren Krise in einer Anlageklasse kommen, dann ist bei breiter Streuung hoffentlich nur ein kleiner Teil Deines Portfolios betroffen.

Das ist sicher einfacher für Family-Offices, da sie größere Beträge anlegen. Sie können das Vermögen über diverse Anlageklassen verteilen. Für uns Privatanleger ist es etwas schwieriger. Aber immer noch machbar.

Also statt Einzelaktie, lieber einen Strauß an Aktien in Form eines ETFs oder Fonds. Statt eine vermietete Immobilie zu erwerben, lieber in einen REIT investieren.  Das gleiche Prinzip gilt auch für Rohstoffe oder Edelmetalle.

Beim Aktienmarkt passt das bei mir ganz gut. Hier habe ich ein weit diversifiziertes Portfolio durch meine drei ETFs. Bei den Immobilien sieht es schon düsterer aus. Ein großer Anteil meines Vermögens verteilt sich auf nur drei Immobilien.

Regel 3: Im Zweifel für die Aktie

Die „Teilhabe am Produktivvermögen“ ist der Fokus der allermeisten Family Offices. Das wird entweder durch direkte Beteiligungen an Unternehmen oder aber ein hohes Engagement im Aktienmarkt erreicht.

Das Problem der meisten Sparer in unseren Landen ist die Angst vor Aktien. Es gibt einfach keine vernünftige Aktienkultur. Das ist immer noch Teufelszeug. Die Angelsachsen sind uns hier mal wieder um drei Nasenlängen voraus. Dabei gibt es keine Anlageklasse, die langfristig vergleichbar hohe Renditen bringt.

Family Offices denken in Dekaden. Bei denen spielen kurzfristige Schwankungen in den Aktienmärkten keine große Rolle. Sie lassen sich durch das Marktgeschrei nicht verrückt machen.

Aktien ETFs sind eines meiner beiden Anlage-Standbeine.

Regel 4: Vorsicht bei Staatsanleihen!

Anleihen höchster Bonität finden sich in den Portfolien der meisten Family-Offices. Doch sie dienen im Wesentlichen als Liquiditätspuffer, da sie jederzeit handelbar sind. Die Zeiten, in denen Anleihen auch hohe Renditen abwarfen, sind erst mal vorbei.

Von Anleihen schlechterer Bonität werden meist die Finger gelassen. Das Ziel der Anleihen ist Stabilität, nicht Rendite.

Viele Privatanleger haben indirekt eh schon eine viel zu hohe Konzentration auf Anleihen durch die diversen Versicherungsprodukte (Kapitallebensversicherungen, Riester, …).

Ich lasse die Finger komplett von Anleihen. Auch in meinem größten finanziellen Fehler stecken keine drin.

Regel 5: Nicht nur an Deutschland denken

Die gute alte „Home Bias“. Wir investieren gerne dort, wo es am schönsten ist – daheim.

Als Aktie kommt bei uns BASF statt Dow Chemical ins Portfolio. Der ETF auf den DAX schlägt den S&P 500. Die heimische Immobilie wird dem REIT auf internationale Immobilien bevorzugt.

Dadurch entgeht Dir einerseits die Chance auf hohe Renditen. Andererseits leidet die Diversifikation deines Portfolios.

Am Aktienmarkt bin ich global aufgestellt. Das passt. Beim Thema Immobilien ist noch Luft nach oben – da ist alles in Deutschland.

Regel 6: Ohne gute Bonität ist alles nichts

Family-Offices sind an guter Bonität interessiert. Der Fokus liegt auf Stabilität. Hochspekulative Anlagen werden zwar beigemischt, aber spielen eine Nebenrolle.

Bei Aktien finden sich daher oft Blue Chips. Dividenden sind ein wichtiger Indikator. Bei Anleihen werden meist nur die besten Bonitäten akzeptiert.

Meine ETFs bilden alles ab. Neben dem MSCI World investiere ich auch in Entwicklungsländer und Europäische Nebenwerte.

Regel 7: Blasen erahnen und meiden

Jetzt wird es spannend. Hier kommt die ganz große Kunst. Die Spreu trennt sich vom Weizen.

Man muss kein Zweistein sein, um die Bildung einer Blase zu erkennen. Irgendwann kriegt es auch der Letzte mit. Die Kunst ist zu erkennen, wann die Blase platzt!

Ist es morgen, in drei Monaten oder 20 Jahren? Solange Du bei dieser Frage im Dunkeln fischst, wirst Du keinen Nutzen draus ziehen können.

War es 2007 der kranke Immobilienboom in den USA, ist es heute vielleicht die Bewertungsblase bei Anleihen – oder aber der Immobilienmarkt im Großraum München.

Bei Blasen gibt es ein wiederkehrendes Indiz: Eine außergewöhnliche schlechte Verzinsung der betroffenen Vermögenstitel. Das war so bei Subprime Papieren vor der Finanzkrise. Und ist heute der Fall bei europäischen Staatsanleihen. Eine negative Verzinsung auf 10-jährige Bundesanleihen widerspricht jedweder Logik.

Von Family Offices wird erwartet, solche Blasen frühzeitig zu entdecken und das verwaltete Vermögen davor zu schützen. Das ist nicht einfach. Wahrscheinlich genauso schwierig wie für uns Privatanleger.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob es bei Anleihen oder Münchner Immobilien eine Blase gibt oder wann sie platzen könnte. Ich verschwende auch keine Zeit darauf, dies rauszufinden. Ich bleibe einfach stur bei meiner Anlagestrategie – Immobilienkredite tilgen und in ETFs investieren. Ich harre der Dinge die da kommen mögen.

Was steckt denn jetzt in der Wundertüte?

In dem Artikel werden drei konkrete Beispiele für die Asset Allokation von Family-Offices gezeigt.

Harald Quandt Trust (Familie Quandt und andere)

  • 30% Direkte Beteiligungen/Private Equity
  • 30% Aktien (passiv und aktiv verwaltete Fonds)
  • 20% Hedgefonds
  • 10% Immobilien
  • 10% Gold/Cash

Focam (Multi Family Office)

  • 30% Immobilien
  • 25% Aktien
  • 14% Direkte Beteiligungen/Private Equity
  • 11,5% Absolut Return (Spezial-Wertpapiere)
  • 9,5% Anleihen
  • 5% Wald & Agrar
  • 3% Edelmetalle
  • 2% Sammlungen

LGT Bank (Fürstenfamilie Liechtenstein)

  • 28,5% Anleihen
  • 24% Hedgefonds
  • 21,5% Aktien
  • 20% Direkte Beteiligungen/Private Equity
  • 6% Rohstoffe/Immobilien

Was kannst Du von Family Offices lernen?

Die sieben goldenen Regeln sind für Dich genauso relevant wie für Family Offices.

Die Grundlagen kommen nicht überraschend.

Diversifiziere Deine Geldanlagen möglichst breit. Behalte in der Krise die Nerven. Erfolgreiches Market Timing ist verdammt schwer. Vermeide die Home Bias. Lege Deinen Fokus auf das Produktivvermögen.

Soweit war es für mich nichts bahnbrechend Neues.

Was mich überrascht hat, ist die Abneigung gegen Anleihen. Sie spielen keine wirklich große Rolle mehr bei Family Offices. Im Gegenteil, es werden größere Verwerfungen erwartet und sich daher zurückgezogen. Auch direkte Investitionen in Immobilien sind eher eine Randerscheinung.

Der durchschnittliche Privatanleger macht es genau anders herum. Das Geld wird fröhlich in verschiedenste Versicherungsprodukte investiert. Die sind vollgepackt mit Anleihen, um eine Mindestrendite zu garantieren. Dazu kommt noch die (selbstgenutzte oder vermietete) Immobilie als beliebteste Geldanlage.

Ich kann nur hoffen, dass es nicht zum Platzen einer Anleihen-Blase oder einer nachhaltigen Bereinigung am Immobilienmarkt kommen wird. Sonst geht es hier rund.

Wenn es also mit dem langfristigen Vermögensaufbau bei Dir hinhauen soll, dann werde Dein eigenes Family Office. Die sieben goldenen Regeln zeigen Dir den Weg.

Findest Du Dich in den siegen goldenen Regeln wieder? Hast Du Anleihen in Deinem Portfolio? Wo siehst Du die nächste Blase platzen? Ich freue mich schon auf Deinen Kommentar!

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9 Kommentare

  1. Moin,

    Weder bei FOCAm noch bei der LGT Bank ergibt die Summe 100%. Kannst du bitte nochmal schauen, ob du einige Assetklassen vergessen hast?

    Danke

  2. Aktienquoten zwischen 50 und 80 % (wenn man PE, Abs. return & Heckenfonds zu Aktien zusammenwirft). Ich hätte hier weitaus weniger vermutet und dafür mehr Immobilien. Vielen Dank für den Beitrag, ich finde ihn sehr erhellend.

  3. Hallo Nico,

    danke für die Einblicke. Bei drei Aussagen möchte ich einhaken:

    1. „Die Zeiten, in denen Anleihen auch hohe Renditen abwarfen, sind erst mal vorbei.“:
    Das Staatsanleihen kaum positive Realrenditen abwerfen ist der Regelfall. Aktuell ist es durch das niedrige Inflationsniveau mit fast schon Deflationären Zügen eben offensichtlich.

    2. „Man muss kein Zweistein sein, um die Bildung einer Blase zu erkennen.“:
    Doch, muss man. Blasen sind schon aus ihrer Definition heraus, nicht zu erkennen. Das ein Family Office die Weisheit besitzt, Blasen vorauszusehen, ist höchst unwahrscheinlich. Und wenn, ist es vermutlich glücklicher Zufall.

    3. „Eine negative Verzinsung auf 10-jährige Bundesanleihen widerspricht jedweder Logik.“:
    Tut es nicht. Nur wenn man Anleihen aus einem falschen Blickwinkel betrachtet. Gerade kurzlaufende Anleihen haben im Depot nur eine sinnvolle Funktion: Sie bilden den Rettungsanker
    Für diesen Rettungsanker gilt in den meisten Perioden das Gleiche wie heute:
    Nach Kosten und Steuern ist die Rendite leicht negativ.

    Liebe Grüße aus Leipzig
    Christoph

    1. Moin Christoph,

      Eine Blase zu erkennen ist kein Ding der Unmöglichkeit. Aber an sich eine fast wertlose Erkenntnis, solange Du nicht weißt wann es Plop macht. Es wird am Anleihenmarkt irgendwann eine große Bereinigung geben. Aber solange Du nicht weißt, ob es in 3 Monaten oder 5 Jahren ist, nützt es Dir nichts.

      Bei der negativen Verzinsung auf 10-jährige Staatsanleihen habe ich eine andere Meinung. Es ist eine Perversion der Zinstheorie, was gerade passiert. Das grundlegende Prinzip „ ich zahlen Dir einen Zins dafür, dass ich Dir Geld leihe“ wird außer Kraft gesetzt. Und das nicht nur für kurze Laufzeiten und vorübergehen, sondern für lange Laufzeiten. Es gibt rationale Gründe, warum Anleger diese Papiere zu diesem Preis kaufen. Aber das sind in erster Linie regulatorische Zwänge und die Hoffnung, dass das Zinsniveau noch weiter sinkt und die Papier damit an Wert gewinnen. Also die Hoffnung noch den nächsten Dummen zu finden, der mehr Geld bezahlt.

      Die ersten irrationalen Auswüchse gibt es schon. Großbanken entstauben die Kellertresore und fangen wieder an Bargeld zu bunkern. Also physisch die Goldtalerchen im Garten verbuddeln. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht.

      VG, Nico

      1. Hallo Nico,

        danke für Deine Antwort. Was mir mehr Sorgen macht als die Perversion der Zinstheorie, ist der Gedanke, dass der Zins der Preis des Geldes ist. Eine Welt ohne Zins bedeutet dann, dass es keine Nachfrage für Geld gibt. Was bedeutet, dass es keine Unternehmer mehr gibt, die Geld nachfragen. Was bedeutet, dass die Wirtschaft ziemlich im Eimer ist …

        So oder so. Es bleibt spannend.

        Herzliche Grüße aus der Finanzküche
        Christoph

  4. Hallo Nico,

    wieder ein schöner Artikel. Hier hast du eine gute Zusammenfassung über das grobe Vorgehen von Family Offices geschrieben, an der sich jeder kleine Investor orientieren kann. Klar die Möglichkeiten bei begrenzten liquiden Mitteln und Vermögen schränken die Assetauswahl bei Otto-Normal-Bürgern ein. Aber im kleinen ist es gut möglich sich seine eigene kleine Vermögensverwaltung aufzubauen.
    Einige meiner Freunde arbeiten bei solchen Institutionen. Sie haben mir schon vor einigen Jahren grob erklärt, wo angelegt wird und nach welchen Kriterien sie aussuchen. Eins haben aber alle gemeinsam – Geduld. Sie denken langfristig und kaufen nicht von einem Tag auf den anderen. Lediglich bei Aktien wird ein Computer zur Unterstützung genommen, der bei den spekulativ angelegten Geschäften dann die Arbeit verrichtet. Investments in Immobilien etc. finden immer noch klassisch durch den Mensch statt. Hier wird dann bedacht gehandelt und, wenn Immobilien Jahrzehnte gehalten werden, auch Mal ein Geschäft ausgeschlagen.
    Daher: „In der Ruhe liegt die Kraft!“

    VG alelab

  5. Mich überrascht der hohe Anteil an Hedgefonds (=Teufelswerk?!) und Private Equity (=aufwändig).
    Beides Dinge, von denen sich der „Kleinanleger“ wohl eher keine Scheibe abschneiden kann.
    Sind das vielleicht Dinge, die nur Sinn machen, wenn das Kapital auch entsprechend groß ist?

    In diesem Atemzug würde mich auch interessieren, es wird ja auch hier gerne betont, ob man eigene Anlagestrategie denn mit der ein oder anderen Null mehr an der Summe, noch haltbar ist.
    Extremfall: Im Euro Jackpot sind über 40 Mio. Euro. Was macht man mit so einem Gewinn?
    Landet man dann doch bei den teuren Beratern? Schon alleine, weil man die Summen nicht gewohnt ist?
    Wenn ich mir den Artikel so ansehe, ist das wohl der Trend, denn sowohl das Family Office ist so gar nicht kostenfrei zu haben. Als auch die Produkte, die zu den teuersten gehören dürften (Hedgefonds, Private Equity).

    1. Hallo Tim,

      ist wirklich eine spannende Frage. Eigentlich sollte es keinen Unterscheid machen, ob ich 5.000 Euro oder 500.000 investieren möchte. Aber würde man wirklich 40 Millionen Euro in seine zwei oder drei ETFs anlegen? Schon komisch. Da knickt man wohl doch ein und holt sich professionelle Hilfe. Auch wenn es eigentlich nicht nötig sein sollte.

      Lass mich einfach wissen, wie Du es machst, wenn Du das richtige Los ziehst 🙂

      VG, nico

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